Mit 2:0 gewinnt Vohwinkel beim SC Velbert.

Velbert. Der Knoten scheint endlich geplatzt zu sein beim FSV Vohwinkel. Mit einem 2:0 (2:0)-Erfolg gegen den starken Aufsteiger SC Velbert feierten die Lüntenbecker den zweiten Heimsieg in Folge und beeindruckten ihren Anhang mit großer Spielfreude und Spielkultur.

Wie aufgedreht starteten die Hausherren in den ersten Durchgang, kombinierten blitzschnell und ballsicher, so dass sich zwangsläufig Torgelegenheiten ergaben. Nachdem Nicolai Scheugenpflug und Benjamin Cansiz die ersten Chancen noch ausließen, war es Sebastian Krenz, der den Bann brach. Nach Zuckerpass von Spielertrainer Holger Gaißmayer lupfte der offensivstarke Mittelfeldmann das Leder über den entgegeneilenden SC-Keeper Kirinic zum 1:0 (15.) in die Maschen.

Die Gäste spielten fortan aggressiver und es entwickelte sich ein temporeicher Schlagabtausch mit Torraumszenen auf beiden Seiten. Nachdem Cansiz einmal per Kopf auf der eigenen Torlinie rettete, und die Velberter in einer kniffligen Situation vergeblich auf einen Elfmeterpfiff hofften, waren kurz vor der Pause wieder die Vohwinkeler zur Stelle. Nach einem Scheugenpflug-Pass versenkte Hakan Akyüz den Ball zum 2:0 (41.). Es war die Vorentscheidung in einer Partie, in der FSV-Schlussmann Sebastian Hendricks mit einer sensationellen Faustparade im zweiten Durchgang Garant dafür war, dass die Null bis zum Ende Bestand hatte. Und dies gegen die bärenstarke Offensivabteilung der Velberter um den Ex-Wuppertaler Philipp Pauly und Severin Przybylski.

FSV: Hendricks; Becker, Cansiz, Wronischewsky, Rennich, Klapproth, Krenz, Akyüz, Baydar (65. Seemann), Scheugenpflug, Gaißmayer. Rot: Schubeis (70.). LEN
 

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