Frühes Aus für ASV-Formation bei deutschen Meisterschaften.

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Die ASV-Formation „Flick-Flack“ fühlte sich am Samstag in der Bayer-Halle nicht gerecht bewertet.

Die ASV-Formation „Flick-Flack“ fühlte sich am Samstag in der Bayer-Halle nicht gerecht bewertet.

Andreas Fischer

Die ASV-Formation „Flick-Flack“ fühlte sich am Samstag in der Bayer-Halle nicht gerecht bewertet.

Wuppertal. "DJM im JMD" hieß es am Samstag in der Bayer-Sporthalle. Es ging um die Deutsche Jugendmeisterschaft im Jazz und Modern Dance, die vom TV Unterbach ausgerichtet wurde. Mit dabei unter den 14 besten deutschen Nachwuchsformationen auch "Flick Flack" vom ASV, der diesen Wettbewerb früher schon mehrfach gewonnen hatte.

Doch in diesem Jahr war das Glück den Mädchen von Trainerin Bettina Klaus-Brebeck nicht hold. Trotz eines guten Vortrags war nach der Vorrunde schon Schluss für die bitter enttäuschten Mädchen, die ihren Tränen freien Lauf ließen und von Eltern und Familienmitgliedern getröstet werden mussten. "Kein Zweifel, dass "L´equipe" vom TSCSaarlouis verdient deutscher Meister geworden ist, und dass auch "Next Smartness" vom VfLWolfsburg eine Klasse für sich war, doch ein so frühes Ausscheiden hat meine Formation nicht verdient", sagte Bettina Klaus-Brebeck und schüttelte den Kopf über die stiefmütterliche Wertung. "Flick Flack" ist derzeit die einzige Wuppertaler Formation von bundesweitem Format.

Während früher sowohl ASV wie auch der PSV in den höchsten Klassen getanzt haben, gibt es derzeit nur noch Mittelmaß und erheblich mehr Ab- als Aufstiege. Aus der einstigen Hochburg Wuppertal ist eine "Sandburg" geworden, die bröckelt. Statt "klammheimlicher Freude" über Misserfolge der lokalen Konkurrenz wäre eine "konzertierte Aktion" der Clubs ASV, SVBayer und PSV ein erster Schritt in die richtige Richtung. fwb

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