Trotz eines Spar-Etats sollen in Heckinghausen wieder die großen Höhen purzeln.

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Meetingdirektor Lars Birger Hense hat ein attraktives Teilnehmerfeld zusammengestellt, auch wenn Geld und ganz große Namen fehlen.

Meetingdirektor Lars Birger Hense hat ein attraktives Teilnehmerfeld zusammengestellt, auch wenn Geld und ganz große Namen fehlen.

Uwe Schinkel

Meetingdirektor Lars Birger Hense hat ein attraktives Teilnehmerfeld zusammengestellt, auch wenn Geld und ganz große Namen fehlen.

Heckinghausen. Trotz reduziertem finanziellen Rahmen verspricht auch die 24. Auflage des Internationalen Springermeetings um den Hako-Cup wieder anspruchsvolle Höhenflüge in der Heckinghauser Halle. Am Freitag, 21. Januar, hoffen die Veranstalter auf eine ähnlich gelungene Veranstaltung wie im vergangenen Jahr.

Garant dafür könnte Vorjahressieger Osku Torro sein, der 2010 mit gemeisterten 2,32 Meter Begeisterungsstürme beim Publikum auslöste und wieder am Start sein wird. Dem Finnen auf den Pelz rücken könnte Eike Onnen, der Deutsche Meister von 2009. Nach einem Jahr in Köln ist er nach Hannover zurückgekehrt und wird wieder von seiner Mutter trainiert.

Eike Onnen will die EM-Norm knacken

Onnen will in Heckinghausen mit Hilfe des sprungfördernden Schwingbodens auch die Chance auf die Europameisterschafts-Qualifikation (Norm: 2,27 m) nutzen. Angesichts eines Etats von 23 000 Euro war die aktuelle Nummer eins unter den deutschen Hochspringern, Raul Spang, dagegen für die Turnierdirektoren Lars Birger (27) und Torben Hense (30) kein Thema. Die „Hense-Brothers“ haben aber noch andere Asse im Ärmel. Mit einem 2,30m-Springer stehen sie derzeit in aussichtsreichen Verhandlungen.

Eröffnen wird das Meeting traditionell der Hochsprung der Frauen und Juniorinnen. Da es derzeit laut Lars Birger Hense viele gute deutsche Nachwuchsspringerinnen gibt, ist das Teilnehmerfeld deutlich größer als im Vorjahr. Wettkampfbeginn ist deshalb schon um 17.30 Uhr. Mit den Belgierinnen Hannelore Desmet (3. der Jugend-WM 2008) und Hanne van Hessche (4.  der Junioren-WM 2010) hoffen die Organisatoren auf die richtigen Herausforderinnen für die zweimalige Siegerin Meike Kröger.

Feld der Stabhochspringerinnen: Klein aber fein

Etwas kleiner ist das Feld der Stab-Hochspringerinnen, dafür qualitativ hochwertig. Mit Kristina Gadschiew und Martina Strutz reisen zwei deutsche Athletinnen an, die die EM-Qualifikationshöhe von 4,30 Meter in diesem Jahr schon geschafft haben und sich nun in Heckinghausen steigern wollen. „Gadschiew will den im vergangenen Jahr aufgestellten Meetingrekord von 4,57 Meter angreifen“, sagt Lars Birger Hense zuversichtlich. Er erwartet mit seinem Bruder und den vielen Helfern von BTV, Stadt und Medienzentrum wieder mindestens 800 Zuschauer in der 50 Jahre alten Heckinghauser Halle.

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