Janine Beermann freut sich über EM-Silber.

Wuppertal. Weil sich die ersten vier Teams der Hockey-Europameisterschaften automatisch für die im kommenden Jahr in Rosario/Argentinien stattfindende Weltmeisterschaft qualifiziert haben, winkt der Wuppertalerin Janine Beermann nun wieder ein lohnendes sportliches Ziel. "Da möchte ich unbedingt dabei sein."

Vorher warten auf die angehende Lehrerin für Sport und Sozialwissenschaften allerdings noch wichtige Examensarbeiten und ab Februar 2010 die Tätigkeit als Referendarin.

Das Hockey-Jahr 2009 ist für sie international nach der knappen 2:3-Finalniederlage im EM-Finale gegen die Niederlande so gut wie gelaufen. "Die Holländerrinnen", so Beermann (103 Länderspiele), "gingen als Weltmeister und Olympiasieger favorisiert in das Endspiel. Wir haben aber schnell gemerkt, dass wir ebenbürtig waren. Am Ende hatte aber Holland mehr Glück. Schade für uns."

Die deutschen Damen waren als Titelverteidiger in das Turnier gestartet. Im Endspiel 2007 erzielte Beermann bekanntlich beide Treffer zum 2:0-Sieg ebenfalls gegen die Niederlande.

Auf nationaler Ebene wird die Cronenbergerin in der noch jungen Hockey-Saison das Trikot des Zweitligisten DüsseldorferHC tragen. Ihre Tätigkeit als Trainerin von zwei Jugendmannschaften bei Gold-Weiß Wuppertal bleibt davon unberührt. "Das ist für mich eine Herausforderung, macht viel Spaß, und außerdem kann ich so etwas für den Verein tun."

Für die 25-jährige Studentin vom Hahnerberg, die schon im zarten Alter von sechs Jahren anfing Hockey zu spielen, ist die Leistungsdichte international größer geworden. "Das zeigte sich schon im Juli bei der Champions Trophy in Australien. Jetzt bei der Europameisterschaft erwiesen sich zum Beispiel die Engländerrinnen stark verbessert. Da hatten wir beim 2:1-Sieg nach Verlängerung im Halbfinale viel Arbeit."

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