Ivan Ilichev komplettiert am Freitag das Männer-Feld.

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Vorjahressieger Kabelo Kgosiemang – hier mit seinem Kölner Trainer Wolfgang Ritzdorf – bekommt mit Ivan Ilichev weitere Konkurrenz.

Vorjahressieger Kabelo Kgosiemang – hier mit seinem Kölner Trainer Wolfgang Ritzdorf – bekommt mit Ivan Ilichev weitere Konkurrenz.

Mathias Kehren

Vorjahressieger Kabelo Kgosiemang – hier mit seinem Kölner Trainer Wolfgang Ritzdorf – bekommt mit Ivan Ilichev weitere Konkurrenz.

Wuppertal. Im Kampf um den Sieg beim 23.Wuppertaler Springermeeting, das am  Freitagabend in der Heckinghauser Halle steigt, tritt ein weiterer Bewerber in den Ring. Meeting-Direktor Torben Hense vom BTV hat den Russen Ivan Ilichev nachverpflichtet. Der hat bisher eine Bestleistung von 2,28 auf der Bewerbungskarte stehen und in diesem Jahr mit übersprungenen 2,24 Metern bereits nachgewiesen, dass er gut in Form ist.

Hense erhofft sich nun einen spannenden Dreikampf mit Vorjahressieger Kabelo Kgosiemang und dem Deutschen Eike Onnen, der vor zwei Jahren als bisher Letzter in Wuppertal die 2,30 Meter überquerte.

Diese Höhe hat Hense für dieses Jahr noch nicht abgeschrieben, auch wenn so früh im Jahr bisher keiner der Starter in die Nähe gekommen ist. Für Onnen liegt der Anreiz auch darin, dass er exakt mit dieser Höhe die Qualifikationsnorm für die Hallen-Europameisterschaften erfüllen würde. Nach der Verletzungspause von Raul Spank, WM-Dritter von Berlin, ruhen die deutschen Hoffnungen vor allem auf ihm.

"Spank wäre wohl ebenfalls nach Wuppertal gekommen, unterzog sich aber jüngst einer kleinen Operation am Sprunggelenk", sagt Hense bedauernd. Aktuell war der Meeting-Chef auch noch mit Assen aus den USA und Russland in Verhandlung. Doch die starten nun lieber bei Meetings in Tschechien, die für Donnerstag und Samstag angesetzt sind. Dass sich aber auch Ivan Ilichev für Wuppertal einiges vorgenommen hat, zeigt die Tatsache, dass er sich eine Prämie für übersprungene 2,32  Meter in seinen Vertrag schreiben ließ.

Los geht das Meeting wie immer um 18 Uhr mit den Junorinnen. Bis auf Ariane Friedrich ist die komplette deutsche Spitze am Start, dazu Lokalmatadorin Linda Zuber. Gegen 18.45Uhr beginnt dann der Stabhochsprungwettbewerb der Damen. Mit Kate Dennison, Kristina Gadschiev, Julia Hütter und Universiade-Siegerin Jirina Ptacnicowa haben dort gleich vier Starterinnen, das Zeug, den Meetingrekord von 4,56 Meter anzugreifen. gh

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