Der bergische Zeitligist lässt gegen Lünen nach gutem Beginn stark nach und gewinnt gerade noch mit 12:11.

Wasserballer lassen stark nach, gewinnen aber noch mit 12:11.
Lars Hebbecker traf acht Sekunden vor Schluss. Archiv

Lars Hebbecker traf acht Sekunden vor Schluss. Archiv

A. Fischer

Lars Hebbecker traf acht Sekunden vor Schluss. Archiv

Wuppertal. Kein Spiel für schwache Nerven war der 12:11-Erfolg der Wasserball-Startgemeinschaft von Wasserfreunden und SC Solingen gegen den SV Lünen 08. In der Solinger Klingenhalle hatten die Bergischen wie schon in den Begegnungen zuvor einen starken Beginn und führten nach dem ersten Viertel mit 4:0. Was dann kam, ließ SGW-Trainer Steffen Ingignoli die Haare zu Berge stehen. Seine Mannschaft verlor völlig den Faden und leistete sichreihenweise unerklärliche Fehler. Fünf Minuten vor dem Ende lag die SGW zwar noch mit 10:7, doch 30 Sekunden vor dem Schlusspfiff gelang den Gästen der 11:11-Ausgleich.

Wie schon in der Vorwoche im Pokalspiel in Stolberg sorgte Lars Hebbecker mit einem Kraftakt für das glückliche Ende. Acht Sekunden vor dem Ende erzielte er den Siegtreffer. „Was heute passiert ist, zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Wir beginnen stark, halten uns dann aber nicht mehr an die abgesprochene Taktik. So etwas darf einfach nicht passieren“, war Steffen Ingignoli trotz des Sieges stocksauer. pek

 

Toni Matosevic, Bohumil Ondraska (5 Tore), Christian Offermann, Daniel Junker, Timo Besse, Jannis Quell, Deniz Krdzevic (1), Lars Hebbecker (1), Michail Pogrebinski, Benjamin von Bauer, Jure Stojanovic (5), Corvin Stiebing, Martin Pfahl

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