Beyeröhde kann am Sonntag alles klar machen.

Dritte Liga
Toptorjägerin Mandy Münch und der TVB müssen am Sonntag zu ungewohnter Zeit antreten. Anwurf ist um 15 Uhr. Archiv

Toptorjägerin Mandy Münch und der TVB müssen am Sonntag zu ungewohnter Zeit antreten. Anwurf ist um 15 Uhr. Archiv

Gerhard Bartsch

Toptorjägerin Mandy Münch und der TVB müssen am Sonntag zu ungewohnter Zeit antreten. Anwurf ist um 15 Uhr. Archiv

Wuppertal. Zu ungewohnter Zeit, nämlich am Sonntag um 15 Uhr, will der TV Beyeröhde mit einer gewohnt guten Leistung in der Buschenburg die großartige Saison am vorletzten Spieltag mit dem Aufstieg krönen. Gegner ist der Tabellen-Vorletzte HSG Gedern/Nidda, gegen den es in der letzten Saison sogar eine Niederlage und im Hinspiel beim 30:23 (13:12) eine eher durchwachsene Leistung gegeben hatte. Deshalb ist Trainerin Meike Neitsch auch nach wie vor zurückhaltend. „Leichtsinn kann unser Ziel gefährden, deshalb sind 60 Minuten Konzentration angesagt. Feiern können wir nach dem Abpfiff.“

Das finanzielle Gerüst für Liga Zwei steht

Dennoch, an einem Sieg und dem damit verbundenen Aufstieg in die 2. Bundesliga gibt es auch bei den Verantwortlichen keinen Zweifel. „Das finanzielle Gerüst für die 2. Bundesliga steht. Es ist zwar alles sehr knapp bemessen, aber solide“, erklärt Abteilungsleiter Stefan Müller, der ebenso wie der Vorsitzende Norbert Koch schon diverse Gespräche mit potenziellen Neuzugängen geführt hat. „Sie werden keine große finanzielle Belastung für uns darstellen. Wir machen keine Experimente“, verspricht er.

Am Sonntag – alle Begegnungen müssen an den letzten beiden Spieltagen gleichzeitig stattfinden – schlägt auch die Stunde des Abschieds für Anne Krüger, Laura Sosnierz und Felicia Idelberger, für die der zeitliche Aufwand mit langen Auswärtsfahrten und zusätzlichem Training nicht mehr zu machen ist. „Zum letzten Mal in der Buschenburg aufzulaufen, wird mir sehr schwer fallen“, bekennt Anne Krüger. fwb

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