Wuppertal/Coburg. Ex-BHC-Coach Raimo Wilde ist wieder zurück im Zweitligageschäft. Gut drei Monate nach seiner Beurlaubung beim Bergischen HC wurde der 45-Jährige gestern als neuer Cheftrainer des Tabellenvorletzten HSC Coburg vorgestellt. "Vorerst nur bis zum Saisonende. Danach ist alles offen", sagte Wilde gestern auf Nachfrage der WZ. Um das Ziel seiner Mission muss man nicht lange herumreden: Klassenerhalt. Das sah zu Saisonbeginn noch ganz anders aus, als die Franken mit ihrem Trainer Georgi Sviridenko (schaffte vor einem Jahr mit Düsseldorf die Rückkehr in die 1. Liga) und einem hochkarätig besetzten Team die Spitzenplätze anpeilte. Doch abgesehen von einem Heimsieg gegen den BHC, boten die Coburger meist Magerkost, was Sviridenko den Job kostete. Da die Interimslösung mit Ex-Nationalspieler Christian Rose, Ralf Baucke und Andreas Müller nicht griff, und sich die Mannschaft beim 29:41-Debakel in Wuppertal wie ein Absteiger präsentierte, wurde jetzt gehandelt. Wilde ist in seiner ersten Einschätzung der Lage noch vorsichtig. "Natürlich glaube ich an den Klassenerhalt, sonst hätte ich den Job nicht übernommen. Wir müssen jetzt alle an einem Strang ziehen." Dass er als neuer Trainer des HSC Coburg das Rückspiel bei seinem Ex-Club BHC haarscharf verpasst hat, bedauert Wilde. "Ich wäre gerne noch einmal nach Wuppertal gekommen." LEN

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