Zwar ist der Pokalwettbewerb in den ersten Runden finanziell zumeist ein reines Zuschussgeschäft, doch sollten sich die Langerfelder durchsetzen, könnte tatsächlich ein Heimspiel gegen einen attraktiven Regionalligisten winken.

Wuppertal. Mit einem Pokalspiel starten die Handballer des LTV Wuppertal heute ins neue Jahr. Der Niederrhein-Oberligist reist zum Westfalen-Oberligisten TuS Volmetal. Anwurf in der Sporthalle Volmetal (Am Volmewehr, Hagen-Dahl) ist um 20 Uhr.

Es geht um den Einzug in die 2. WHV-Pokalrunde. "Wenn man irgendwann zum Final-Four nach Hamburg möchte, dann sollte man diese Spiele gewinnen", sagt LTV-Obmann Holger Pauls im Scherz. Zwar ist der Pokalwettbewerb in den ersten Runden finanziell zumeist ein reines Zuschussgeschäft, doch sollten sich die Langerfelder durchsetzen, könnte tatsächlich ein Heimspiel gegen einen attraktiven Regionalligisten winken.

In jedem Fall gäbe es eine weitere Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen. Und davon kann das abstiegsbedrohte Team nur profitieren. Gestern bat Interimstrainer Dieter Dietze wieder zum Training. Die Pokalaufgabe ist für Dietze eine Durchgangsstation im Hinblick auf das nächste Oberligaspiel am kommenden Sonntag gegen die SG Solingen BHC II (17.30 Uhr, Heckinghausen).

Dann will der LTV den nächsten Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Heute dürften beim LTV voraussichtlich alle Mann an Bord sein. Morten Pauls scheint seine schwere Sprunggelenkverletzung auskuriert zu haben. Volmetal ist ebenfalls enttäuschend in die Saison gestartet und hat, wie der LTV, bislang lediglich 5:17-Punkte. Ein Erfolgserlebnis könnten also beide Mannschaften gut gebrauchen.

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