Im Oberligaduell verschliefen die Wuppertaler die ersten zehn Minuten des Derbys völlig.

wza_1500x1011_611832.jpeg
Andreas Somnitz rackerte für den LTV – vergeblich.

Andreas Somnitz rackerte für den LTV – vergeblich.

Andreas Fischer

Andreas Somnitz rackerte für den LTV – vergeblich.

Das Endergebnis von 27:33 (14:17) spiegelte kaum die Kräfteverhältnisse wider, die die Zuschauer am Sonntag im bergischen Handball-Derby erlebten. Denn die Hausherren hatten im Oberligaduell gegen die SG Solingen BHC II keine Chance. Auch deswegen, weil die abstiegsbedrohten Wuppertaler die ersten zehn Minuten verschliefen und mit 1:7 in Rückstand lagen. Bemitleidenswert war der junge Philipp Bamidele im LTV-Tor, der sich immer wieder den alleine vor ihm auftauchenden Solingern gegenübersah.

In der Deckung klafften riesige Lücken und es fehlte die Abstimmung. Im Angriff taten sich die Langerfelder schwer gegen den Mittelblock um Ex-Erstligaspieler Sven Hertzberg und den Zweitliga erfahrenen Fabian Düllberg. Mit dem Wechsel im Tor (Benedikt Köß kam für Bamidele) lief es plötzlich besser, auch weil Köß gleich zwei, drei gute Aktionen zeigte. Dass die Gastgeber angesichts ihrer individuellen Unterlegenheit wieder zurück ins Spiel kamen, war überraschend.

Philip Kostros zeigte sich gut aufgelegt, sowohl aus der zweiten Reihe als auch als Anspieler. Kreisläufer Andreas Somnitz rackerte wie immer unermüdlich, teilweise auch im Rückraum. Boban Koljkovic und der wiedergenesene Morten Pauls versprühten so etwas wie Spielfreude. Bis auf 18:20 kamen die Langerfelder heran, bevor sich die Klingenstädter absetzten. Beim Stand von 21:29 war die Partie gelaufen.

 

LTV: Köß, Bamidele; Kostros, (9/2), Graf (3), Koljkovic (3), Barnsteiner (1), Malte Pauls (4), Obermeier, Somnitz (5), Morten Pauls (1), Nigro, Joost, Wohlgemuth (1), Fischer.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer