DHB-Pokal: Bergischer HC - TuS N-Lübbecke 22:26 (12:11)

Bester Mann im BHC-Dress: Torhüter Mario Huhnstock. (Archiv
Bester Mann im BHC-Dress: Torhüter Mario Huhnstock. (Archiv

Bester Mann im BHC-Dress: Torhüter Mario Huhnstock. (Archiv

Andreas Fischer

Bester Mann im BHC-Dress: Torhüter Mario Huhnstock. (Archiv

Solingen/Wuppertal. Der Handball-Zweitligist Bergischer HC schnupperte am Freitag an der großen Pokalsensation. Doch in der mit 2450 Zuschauern ausverkauften Solinger Klingenhalle blieb es trotz einer starken Leistung der bergischen Löwen beim Traum vom Final Four im DHB-Pokal, weil sich der Erstligist Tus N-Lübbecke nach der Pause steigerte, den bedingungslosen Kampf annahm und die heiß umkämpfte Partie mit 26:22 (11:12) gewann.

Herausragender Spieler des BHC war Torhüter Mario Huhnstock, der hinter einer aufmerksamen BHC-Abwehr die Gäste mit seinen Paraden mehrfach zur Verzweiflung brachte. Mit einem Huhnstock in Galaform zog der BHC auf 7:2 davon, und beim Erstligisten flatterten nun die Nerven. Doch auch der Erstligist hatte einen überragenden Torhüter in seinen Reihen. Und der saß zunächst nur auf der Bank. Mit der Einwechslung von Keeper Milos Putera für Nikola Blaczicko leitete Gästetrainer Patrik Liljestrand die Wende ein. In einer torarmen ersten Spielhälfte glich der Favorit erstmals beim Stand von 9:9 aus. Noch einmal konterte der BHC und ging mit einer knappen Führung in die Pause.

Innerhalb weniger Minuten entschied der TuS N-Lübbecke dann in der zweiten Spielhälfte die Partie. Mit 15:14 gingen die Gäste erstmals in Führung und zogen dann unaufhaltsam davon. Gegen den Mittelblock mit den beiden polnischen Nationalspielern Artur Siodimak und Michael Jurecki fand der BHC nun keine Lücke mehr. Die größere individuelle Klasse des Tabellenelften der Handball-Bundesliga gab am Ende doch den Ausschlag.

Bis auf die entscheidende Schwächephase nach dem Seitenwechsel begeisterten die BHC-Spieler ihre Fans und kämpften bis zur Schlusssirene. Beim Stand von 21:24 kam sogar noch einmal ein Funken Hoffnung auf. Der Erstligist wurde jedenfalls über die gesamte Spielzeit voll gefordert und konnte auch seine angeschlagenen polnischen Nationalspielern in keiner Phase der Partie schonen.Für den BHC geht es bereits am kommenden Mittwoch in der Klingenhalle in der 2. Liga weiter. Die Ostwestfalen dürfen sich auf das Final Four in Hamburg im April freuen.

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