Abwehrprobleme bei 35:28-Arbeitssieg über HSG Sulzbach

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Linsey Houben überzeugte in Abwehr und Angriff.

Linsey Houben überzeugte in Abwehr und Angriff.

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Linsey Houben überzeugte in Abwehr und Angriff.

Wuppertal. Trotz des relativ komfortablen 35:28 (15:12) des Drittligisten TV Beyeröhde über die HSG Sulzbach/Leidersbach verbreitete das Spiel am Samstagabend in der Buschenburg nur matten Glanz. Gegen die beherzt kämpfenden Gäste aus dem bayerisch-hessischen Grenzgebiet wurden zu Beginn zu viele Chancen leichtfertig vergeben. Dann gab es etliche Abstimmungsprobleme in der Deckung, die den Sulzbacherinnen etliche Möglichkeiten eröffneten und sie oft frei am Kreis stehen ließen. Dazu fanden viele weiträumige Abspiele nicht ihre Adressaten. Die Folge war vornehmlich in der ersten Hälfte ein sehr enges Spiel, das Sulzbach allerdings nur zweimal den Ausgleich (10:10 und 11:11) ermöglichte. Ansonsten waren es die Beyeröhderinnen, die führten, obwohl auch den Leistungsträgerinnen einige Fehler unterliefen.

Auch im zweiten Durchgang gab es manches zu bemängeln, doch da Niki, die „große“ Schwester der Münch-Zwillinge, auf Linksaußen dank ihres reichhaltigen Wurf-Repertoires auf sechs bildschöne Treffer kam und Torhüterin Bernadett Steller ihre beiden Sulzbacher Kolleginnen Marion Fenn und Sophia Kroth mit zwei cleveren Abwürfen überwand, stieg der Unterhaltungswert der Partie erheblich.

Ein Sonderlob verdiente sich Linsey Houben, die in der Deckung energisch zupackte und vorne gute Technik und Wurfgewalt bewies. fwb Beyeröhde: Steller (2), Bieber/ Centini (bei je einem Siebenmeter), Tondar, Kaczmarek, Nicole Münch (6), Mandy Münch (9/2), Krüger (1), Sandra Münch (5/1), Houben (6/2), Otte, Müller, Nückel (4), Stefes (2).

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