Langerfelderinnen gewinnen in der Solinger Klingenhalle nach einer Klasseleistung hochverdient mit 31:18 (15:7).

Auch Kreisläuferin Sabine Nückel (hier im Spiel gegen Köln) fand immer wieder Lücken in der Gräfrather Abwehr.
Auch Kreisläuferin Sabine Nückel (hier im Spiel gegen Köln) fand immer wieder Lücken in der Gräfrather Abwehr.

Auch Kreisläuferin Sabine Nückel (hier im Spiel gegen Köln) fand immer wieder Lücken in der Gräfrather Abwehr.

Andreas Fischer

Auch Kreisläuferin Sabine Nückel (hier im Spiel gegen Köln) fand immer wieder Lücken in der Gräfrather Abwehr.

Solingen/Wuppertal. „Auswärtssieg – Auswärtssieg“, skandierten die mitgereisten Fans in der Solinger Klingenhalle und die Beyeröhderinnen hüpften im Kreis und bejubelten das sensationelle 31:18 (15:7) beim Tabellenzweiten HSV Gräfrath. Eine Leistung, die Jubel und Beifall verdiente, denn sowohl spielerisch wie vor allem kämpferisch waren die Schützlinge des glücklich strahlenden René Baude jederzeit das bessere Team, das bis auf 1:1 und 2:2 immer in Führung war und diese zielstrebig ausgebaut hatte.

Der gefürchtete Gräfrather Rückraum mit Rekordtorschützin und Ex-Beyeröhderin Lisa Nettersheim, den hoch gewachsenen Wohlfromm, Kamphausen oder Schumacher fanden in der flexiblen, aufopfernd kämpfenden Beyeröhder Abwehr oder in Torhüterin Tini Herrmann ihre Meisterinnen. Frappierend, wie die nur 1,56 m große Tugba Gürdere in die langen Abwürfe der guten Solinger Torhüterinnen Sabine Naßenstein und Heike Paulus hechtete und Gegenstöße einleitete. Wären die noch besser verwertet worden, die Niederlage für den bergischen Rivalen wäre noch höher ausgefallen.

Vom Anpfiff an war der unbändige Siegeswille des TVB zu erkennen. Schnell und einfallsreich wurden die Angriffe vorgetragen und meist von der brillanten Mandy Münch verwertet, die als Kapitän mit bestem Beispiel voran ging und ihre Mannschaftskameradinnen auf begeisternde Weise mitriss. Ob von Außen oder aus dem Rückraum, stets waren die Gäste schneller als der Favorit, der sich der Spielfreude und dem Einsatzwillen des Gegners aus Langerfeld beugen musste. Eine kurze Schwächephase, als die Gräfratherinnen vornehmlich über die Kreismitte von 10:21 auf 14:21 verkürzten, wurde mit einem „Torgewitter“ und einem Zwischenstand von 14:28 gekontert. fwb

Herrmann, Schindler – Mandy Münch (10/2), Sandra Münch (3/1), Krause (1), Schwab (2), Nückel (3), Bensch (2), Gürdere (4), Butzen (5), Lorkowski, Adams (1).

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