Mit einem 6:3-Finalsieg gegen den FSV Vohwinkel wird der Landesligist Stadtmeister in der Uni-Halle.

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Torschützenkönig Zobair Khali führt den Jubel des SSV Sudberg an. Die Mannschaft von den Südhöhen feierte den hochverdienten Turniersieg in der Uni-Halle.

Torschützenkönig Zobair Khali führt den Jubel des SSV Sudberg an. Die Mannschaft von den Südhöhen feierte den hochverdienten Turniersieg in der Uni-Halle.

Andreas Fischer

Torschützenkönig Zobair Khali führt den Jubel des SSV Sudberg an. Die Mannschaft von den Südhöhen feierte den hochverdienten Turniersieg in der Uni-Halle.

Wuppertal. Zum zweiten Mal in seiner Vereinsgeschichte hat sich der SSV Sudberg die Stadtmeisterschaft im Hallenfußball und damit den Fußball-Report-Pokal gesichert. Dass der Sieg des Landesligisten von den Südhöhen hochverdient war, daran gab es keinerlei Zweifel, denn die Mannschaft von Trainer Alfonso del Cueto bot eine tadellose, disziplinierte Leistung.

Mit Torschützenkönig Zobair Khali und Haris Babic, bester Spieler des Turniers, hatte der SSVSudberg zwar die besten Kreativspieler in seinen Reihen, doch noch einen Tick überzeugender war die konzentrierte Abwehrarbeit. Erst als im Finale gegen den FSVVohwinkel schon alles klar war, fingen sich die Sudberger noch einige Gegentreffer ein. Doch da tanzten die Spieler in den blauen Trikots schon längst selig den Schneewalzer.

"Wir haben im Sommer den GA-Pokal gewonnen, jetzt die Hallenmeisterschaft. Das zählt schon was, da oben auf Sudberg", sagte Trainer Alfonso del Cueto und freute sich mit seinen Spielern über den gelungenen Coup.

1.800 Zuschauer fanden trotz des beschwerlichen Aufstiegs zum Grifflenberg bei Schnee und Eis den Weg in die Halle. Da dem Tief Daisy schneller als befürchtet die Luft ausging, fand das Turnier trotz düsterer Vorahnungen doch noch vor einer stattlichen Kulisse statt. Das Nachwuchsteam des Wuppertaler SV Borussia schien sich Daisy zum Vorbild genommen zu haben.

Zunächst wehte man wenig überzeugend durch die Vorrunde. Mit seiner besten Turnierleistung brauste der WSV dann durch einen 4:1-Erfolg gegen den ASV ins Halbfinale, wo der Sturm wieder zum laufen Lüftchen wurde. Mit haarsträubenden Ballverlusten in den ersten Spielminuten servierte der WSV dem FSV Vohwinkel die Finalteilnahme auf dem Silbertablett.

Grün-Weiß - ASV 1:3
SSV Sudberg - Germania 3:0
SSV Germania - Grün-Weiß 1:3
ASV - SSV Sudberg 0:0
SSV Sudberg - Grün-Weiß 4:0
ASV - SSV Germania 1:2
1. SSV Sudberg + 7 7
2. ASV Wuppertal +1 4
3. Grün-Weiß - 4 3
4. SSV Germania -4 3

Dornap - Jugoslavija 2:2
FSV Vohwinkel - Fortuna 4:1
TSV Fortuna - Dornap 1:1
Jugoslavija - Vohwinkel 3:2
Fortuna - Jugoslavija 1:2
Dornap - Vohwinkel 1:3
1. FK Jugoslavija + 2 7
2. FSV Vohwinkel +4 6
3. Einigkeit Dornap - 2 2
4. TSV Fortuna -4 1

WSV Borussia - SC Sonnborn 1:0
Dönberg - Heckinghausen 2:0
SC Sonnborn - Dönberg 2:2
Heckinghausen - WSV 2:3
WSV Borussia - Dönberg 4:1
Heckingh. - Sonnborn 1:3
1. WSV Borussia + 5 9
2. SC Sonnborn +1 4
3. Spfr. Dönberg -1 4
4. Heckinghausen -5 0

CSC - TSV Ronsdorf 1:0
Jägerhaus Linde - Milano 1:2
CSI Milano - CSC 0:5
Ronsdorf - Jägerhaus Linde 1:1
CSI Milano - TSV Ronsdorf 1:3
CSC - Jägerhaus Linde 3:0
1. Cronenberger SC + 9 9
2. TSV Ronsdorf +1 4
3. CSI Milano - 6 4
4. Jägerhaus Linde -4 1

Viertelfinale
SSV Sudberg - SC Sonnborn 6:1
Jugoslavija - TSV Ronsdorf 1:5
WSV Borussia - ASV 5:2
CSC - FSV Vohwinkel 1:3

Halbfinale
SSV Sudberg - TSV Ronsdorf 4:1
WSV Borussia - Vohwinkel 1:4

Dritter Platz (Neunmeter)
TSV Ronsdorf - WSV Borussia 4:5

Finale
SSV Sudberg - Vohwinkel 6:3

Den Hallenkönigen vom Cronenberger SC war schon eine Runde zuvor gegen den FSV Vohwinkel die Puste ausgegangen. Gegen den CSC und WSV bot FSV-Torhüter Sebastian Hendricks eine starke Leistung. Zum Lohn wurde er als bester Torhüter ausgezeichnet, wobei er das Rennen ganz knapp vor Paul Gerlach vom SSV Sudberg machte. Die Mannschaft der Vorrunde waren eindeutig die Sportfreunde Dönberg, die auch die stimmgewaltigsten Fans mitgebracht hatten. Der Kreisligist verpasste das Viertelfinale im Vergleich mit dem SC Sonnborn nur knapp wegen des schlechteren Torverhältnisses.

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