Der Oberligist ist am Sonntag in der Uni-Halle das Aushängeschild der Stadtmeisterschaft, aber nicht der alleinige Favorit.

Trainer Peter Radojewski war auch 2009 beim bisher letzten Sieg des WSV in der Uni-Halle dabei, damals mit der „Zweiten“. Jetzt ist die „Erste“ am Start.
Trainer Peter Radojewski war auch 2009 beim bisher letzten Sieg des WSV in der Uni-Halle dabei, damals mit der „Zweiten“. Jetzt ist die „Erste“ am Start.

Trainer Peter Radojewski war auch 2009 beim bisher letzten Sieg des WSV in der Uni-Halle dabei, damals mit der „Zweiten“. Jetzt ist die „Erste“ am Start.

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Trainer Peter Radojewski war auch 2009 beim bisher letzten Sieg des WSV in der Uni-Halle dabei, damals mit der „Zweiten“. Jetzt ist die „Erste“ am Start.

Wuppertal. „Der WSV ist wieder da“, könnte am Sonntag bei der 27. Auflage der Fußball-Hallenstadtmeisterschaften einer der „Fangesänge“ lauten. Wie schlägt sich die Mannschaft des Rekordmeisters, die in der Uni-Halle zuletzt zweimal nicht dabei war? Das ist eine der Fragen, die dem nach wie vor größten Wuppertaler Hallenturnier diesmal die Würze geben.

„Für mich war es immer ein Fehler, hier nicht mit der stärksten Mannschaft anzutreten.“

Peter Radojewski, WSV-Trainer

„Für mich war es immer ein Fehler, hier nicht mit der stärksten Mannschaft anzutreten, aber da gibt es ja nun einen klaren Strategiewechsel“, sagt WSV-Trainer Peter Radojewski, der auch 2009 beim letzten Turniersieg des WSV an der Bande gestanden hatte, damals noch bei der „Zweiten“. „Diesmal werden wir unsere beste Hallen-Elf stellen“, verspricht Radojewski, der allerdings noch ein Fragezeichen hinter Nino Saka setzt. Der Dribbler hatte sich am Donnerstag wegen Übelkeit vom Training abgemeldet.

Mit Ellmann und Manstein um zwei Jahre verlängert

Nicht in der Uni-Halle dabei sein werden Tim Manstein, der sich beim Hallentraining den Zeh geprellt hat, sowie Dennis Krol und Michael Kluft, die ihre Adduktoren- und Oberschenkelprobleme noch nicht auskuriert haben. Mit Manstein und Torjäger Marvin Ellmann verlängerte der WSV am Freitag um weitere zwei Jahre und dokumentierte damit, dass man langfristig plant. Als Favorit in der Uni-Halle sieht Radojewski seinen WSV nur bedingt: „Jeder will uns natürlich schlagen, darauf müssen wir uns einstellen. Aber ich hoffe, wir haben viele Fans im Rücken. Das sollte dem ganzen Turnier auch noch einmal einen Schub geben.“

Am häufigsten wird Grün-Weiß als Turnierfavorit genannt

Darauf freut sich auch Uwe Meurer vom Gastgeber FSV Vohwinkel. Mehr als 100 freiwillige, dazu viele professionelle Helfer bietet der FSV an beiden Tagen auf. „Ich hoffe, dass wir die 1300 Zuschauer aus dem Vorjahr toppen können“, so Meurer. Nach dem guten Auftritt auf den Südhöhen rechnet sich der FSV auch sportlich etwas aus.

Von der Konkurrenz am häufigsten als Favorit genannt werden allerdings die Hallenspezialisten von Grün-Weiß, die beim Südhöhen-Turnier gerade auch ihren ersten großen Titel geholt haben. „Die sind schon stark“, sagt Axel Kilz vom amtierenden Hallenstadtmeister TSV Ronsdorf, der mit Grün-Weiß in der Vorrundengruppe 1 spielt. Kilz verspricht aber eine noch stärkere Zebra-Auswahl als zuletzt auf Sudberg. Lukas Reinartz, Björn Beckmann und Kevin Hartmann stoßen dazu. Tim Schättler, vor zwei Jahren der überragende Mann in der Uni-Halle, verzichtet schweren Herzens auf eine Teilnahme, will nach seiner schweren Verletzung kein Risiko eingehen.

CSC und Ronsdorf legen personell noch nach

Qualifikation Am heutigen Samstag beginnt um 10 Uhr das erste Spiel, die letzte von 32 Begegnungen um 17.45 Uhr, Spieldauer jeweils zwölf Minuten.
Hauptrunde Sonntag 10 Uhr erstes Spiel, 11.45 Uhr erster Auftritt des WSV gegen den Sieger der Qualifikationsgruppe D, 15.45 Uhr letztes Vorrundenspiel (WSV – TFC), Spielzeit einmal zwölf Minuten.
Viertelfinals ab 16.15 Uhr, Spielzeit 15 Minuten
Halbfinals 17.35 und 17.55 Uhr.
Platz 3 (9-m-Schießen) 18.40 Uhr.
Finale 19 Uhr
Eintrittskarten Tickets gibt es an der Tageskasse zum Preis von 5 Euro für Erwachsene, ermäßigt 2,50 Euro.
Parken Autofahrer können kostenlos das Parkhaus B der Uni nutzen. Die Albert-Einstein-Straße ist gesperrt.
Liveticker Den gesamten Spielplan finden Sie in unserem Fußballportal wz-sportplatz.de. Falls sie nicht in die Halle kommen können, können Sie im Portal das Turniergeschehen am Samstag und Sonntag auch am Liveticker mitverfolgen.

(in Klammern Anzahl der Siege insgesamt

2013 TSV Ronsdorf (4)
2012 SSV Sudberg (3)
2011 FSV Vohwinkel (1)
2010 SSV Sudberg
2009 Wuppertaler SV Borussia (10)
2008 Cronenberger SC (4)
2007 Wuppertaler SV Borussia
2006 Cronenberger SC
2005 Cronenberger SC
2004 Wuppertaler SV Borussia
2003 SV Borussia (2)
2002 SSV Sudberg
2001 SV Borussia
2000 TSV Ronsdorf
1999 Cronenberger SC
1998 Wuppertaler SV
1997 TSV Ronsdorf
1996 Wuppertaler SV
1995 Wuppertaler SV
1994 Wuppertaler SV
1993 TSV Ronsdorf
1992 ASV Wuppertal (2)
1991 Wuppertaler SV
1990 Wuppertaler SV
1989 Wuppertaler SV
1988 ASV Wuppertal

„Grundsätzlich hat die Meisterschaft Priorität“, sagt auch Markus Dönninghaus vom Landesliga-Spitzenreiter Cronenberger SC. So werde CSC-Stürmer David Lee Korkmaz, der zuletzt über Knieprobleme klagte, am Sonntag nur auflaufen, wenn er die letzte Trainingseinheit beschwerdefrei absolviert.

Generell misst Dönninghaus der Uni-Halle aber einen hohen Wert bei. „Als Trainer war ich viermal mit dem CSC dabei und dreimal im Halbfinale. Natürlich will man auch mal vorne sein.“ Gegenüber dem Südhöhen-Turnier, in dem der CSC im Finale an Grün-Weiß scheiterte, wird er mit Paul Fudala und Markus Becker sowie eventuell Korkmaz personell nachlegen. Dönninghaus: „Der Spaß soll im Vordergrund stehen, aber der ist am größten, wenn man gewinnt.“

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