Viel Lob für den Gastgeber TSV Fortuna. Torreiche Gruppenspiele und Elfmeterkrimi im Halbfinale.

Sudbergs Keeper Alexander Retzlaff parierte die meisten Elfer, auch den entscheidenden gegen den WSV.
Sudbergs Keeper Alexander Retzlaff parierte die meisten Elfer, auch den entscheidenden gegen den WSV.

Sudbergs Keeper Alexander Retzlaff parierte die meisten Elfer, auch den entscheidenden gegen den WSV.

Andreas Fischer

Sudbergs Keeper Alexander Retzlaff parierte die meisten Elfer, auch den entscheidenden gegen den WSV.

Wuppertal. Bei idealem Fußballwetter erwies sich der TSVFortuna als hervorragender Gastgeber. Das allgemeine Lob über die gelungene Ausrichtung der Finalrunde ließ die Fortunen verschmerzen, dass es für die eigene Mannschaft nicht zum Einzug ins Halbfinale gereicht hatte. Sehenswerten, spannenden Fußball gab es schon in der Vorrunde. Der neue Turniermodus hat sich bewährt. Während in der Gruppe1 der Bezirksliganeuling TSVFortuna gegen die U21 des WSV Borussia und den Bezirksligisten SC Sonnborn zwei glatte Niederlagen wegstecken musste, schlug sich der FK Jugoslavija gegen die beiden Landesligisten FSV Vohwinkel und SSV Sudberg beachtlich. Dennoch schieden die Jugoslawen aus.

Im Auftaktspiel zwischen dem SC Sonnborn und dem TSV Fortuna hatte eine Standardsituation die Vorentscheidung gebracht. Marc Morsbach zirkelte einen Eckstoß auf Sascha Liedtke, der zum 1:0 vollstreckte (21.). Drei Minuten später bediente Morsbach Ralf Derkum, der zum 2:0 für den SC Sonnborn abstaubte. Gegen die U21 des WSV wurden die Schützlinge von Stefan Jäger mächtig durcheinander gewirbelt. Nach dem frühen 1:0 durch Benedikt Schröder (7.) und dem 2:0 durch Florim Zenuni(13.) besaß Paul Lange die Riesenchance zum Anschlusstreffer, doch den nächsten Treffer markierte Schröder zum 3:0-Endstand.

Im Spiel um den Gruppensieg hätte der SC Sonnborn nach erstklassigen Chancen durch Ralf Derkum in Führung gehen müssen. Das Elfmeterschießen entscheid die Elf von Trainer Zlatko Mustedanagic mit 8:7 für sich. In der Gruppe 2 war das 3:3 des SSV Sudberg gegen den FSV Vohwinkel mehr als nur ein Vorgeschmack auf das spätere Final. Sudberg führte nach herrlichen Treffern von Alit Osmani schon mit 2:0 und 3:1, aber der FSV kam durch Michael Kluft wieder zurück ins Spiel. Das Elfmeterschießen ging an die Sudberger. Kein gutes Omen.

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