Vor 300 Zuschauern trennen sich der CSC und WSV II mit 1:1.

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Vor ansprechender Kulisse gehörte dem Cronenberger SC im Derby klar die erste Halbzeit. Hier behauptet CSC-Stümer Lee David Korkmaz den Ball.

Vor ansprechender Kulisse gehörte dem Cronenberger SC im Derby klar die erste Halbzeit. Hier behauptet CSC-Stümer Lee David Korkmaz den Ball.

Uwe Schinkel

Vor ansprechender Kulisse gehörte dem Cronenberger SC im Derby klar die erste Halbzeit. Hier behauptet CSC-Stümer Lee David Korkmaz den Ball.

Wuppertal. Gut 300 Zuschauer sahen am Sonntag ein munteres Oberliga-Derby an der Hauptstraße, bei dem sich der Cronenberger SC und die Zweite des Wuppertaler SV Borussia 1:1 (1:0) trennten. Alles andere als eingeschüchtert begann der Tabellenfünfzehnte CSC gegen den Tabellenfünften. Das Debakel des Hinspiels (0:4-Niederlage) sollte sich nicht wiederholen. Engagiert und bissig legte die Dönninghaus-Elf los – mit Erfolg: In der dritten Minute passte Markus Becker auf Paul Fudala, und dessen Drehschuss schlug im unteren Eck ein. WSV-Keeper Martin Klafflsberger hatte keine Chance.

Cronenberger Führung ist zur Pause hoch verdient

Auch danach war es der CSC, der durch Becker (24.) und Tim Nordengrün (26.) die besseren Möglichkeiten hatte. In der 38. Minute erlief sich CSC-Kapitän Fasil Arafkas einen Konter, passte auf Lee Korkmaz, der nur knapp verpasste. Der WSV kam dagegen kaum gefährlich vor das Tor von Stefan Kroon. „Wir waren mit dem 0:1 noch gut bedient“, resümierte WSV-Trainer Seung-Man Hong nach der Partie. „Wir haben diese Phase des Spiels verschlafen.“

Mit seinen Wechseln in der zweiten Halbzeit brachte er aber neuen Schwung. Hong wechselte Sebastian Schröder für Murat Gümüstas und Kevin Weggen für Ben Abelski ein. Die beiden Neuen kurbelten das Spiel an, der WSV war dem Ausgleich nahe. „Wir spielten einen Tick zu verhalten“, sagte Dönninghaus.

In der 62. Minute vergab A-Junior Sebastian Schröder die bis dato beste WSV-Chance. Drei Minuten später auf der anderen Seite: Nach schöner Vorarbeit von Darius D’Angelo strich ein Ball von Becker nur knapp über das Tor.

Grün muss verletzt raus, WSV trifft in Unterzahl zum Ausgleich

Bitter für den WSV die 76. Minute: Florian Grün musste nach einem Zusammenstoß verletzt raus und kam mit Verdacht auf Jochbeinbruch ins Krankenhaus. Der WSV spielte fortan in Unterzahl, weil er sein Wechselkontingent bereits ausgeschöpft hatte – und trotzdem gelang nur kurz nach Grüns Ausscheiden der Ausgleich. Der eingewechselte Jannik Löbe und CSC-Torwart Stefan Kroon gingen zum Ball, und der Pressschlag landete überraschend im Tor. Ärgerlich für Cronenberg, da mit einer besseren Abstimmung zwischen den beiden Abwehrspielern Tim Nordengrün und Markus Becker der Ausgleich wohl vermeidbar gewesen wäre.

In Unterzahl hätte es für den WSV aber fast doch noch zum Sieg gereicht, doch Schröder setzte in der 90. Minute den Ball knapp neben das Tor.

Der WSV beklagte später auch die Verletzung von Kevin Weggen (Verdacht auf einen Muskelfaserriss). „Das war ein hart erkämpfter Punkt“, sagte Seung-Man Hong. „Jetzt würde sich ein großer Kader bezahlt machen, den wir leider nicht haben.“

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