Trainer und Spieler Ralf Derkum freut sich auf das Jubiläumsturnier in der Uni-Halle.

Im Endspiel 2005 setzte sich der Cronenberger SC gegen den WSV durch. Damals schickte der Drittligist noch seine erste Garde mit Ex-Bundesliga-Profi Karsten Baumann (l.) und Mike Terranova (am Boden) ins Rennen.
Im Endspiel 2005 setzte sich der Cronenberger SC gegen den WSV durch. Damals schickte der Drittligist noch seine erste Garde mit Ex-Bundesliga-Profi Karsten Baumann (l.) und Mike Terranova (am Boden) ins Rennen.

Im Endspiel 2005 setzte sich der Cronenberger SC gegen den WSV durch. Damals schickte der Drittligist noch seine erste Garde mit Ex-Bundesliga-Profi Karsten Baumann (l.) und Mike Terranova (am Boden) ins Rennen.

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Im Endspiel 2005 setzte sich der Cronenberger SC gegen den WSV durch. Damals schickte der Drittligist noch seine erste Garde mit Ex-Bundesliga-Profi Karsten Baumann (l.) und Mike Terranova (am Boden) ins Rennen.

Wuppertal. An die ersten Fußball-Stadtmeisterschaften in der Uni-Halle hat Ralf Derkum keine wirklich guten Erinnerungen. Kein Wunder, denn wäre sein Kopfball statt an die Latte ins Tor gegangen, wäre seine Mannschaft, der SV Borussia Wuppertal, wohl weitergekommen. So aber setzte sich 1988 der ASV mit 4:3 im Finale gegen den WSV durch. „Mit „Gazelle“ Busch, Frank Eisenbach und Detlef Rübsam hatten wir aber eine wirklich verrückte Truppe beisammen“, sagt Derkum (44), der wie Thorsten Vögler (SSV Sudberg) zu den „Dauerbrennern“ in der Uni-Halle gehört.

Derkum: Traurig, dass der WSV nur mit der Zweiten antritt

Am kommenden Sonntag wird der Trainer des Bezirksligisten SC Sonnborn zwar überwiegend an der Bande stehen. Doch „Ralle“ ist zu sehr Vollblut-Fußballer, um nicht doch auch noch selbst gegen die Murmel zu treten. Erst jüngst, beim Südhöhenturnier in Cronenberg, trat Derkum als Siebenmeterschütze an – und hatte die Halle gegen sich. „Warum, weiß ich auch nicht so genau. Wahrscheinlich liegt es an meiner Spielweise. Aber das sind Momente, die ich mag und die mich starkmachen“, sagt er.

Auf die Jubiläumsauflage in der Uni-Halle freut er sich „wie ein Kind“. „Vor vollem Haus aufzulaufen, ist doch toll.“ Bedauerlich findet er dagegen, dass der WSV, der im vergangenen Jahr gar nicht teilnahm, diesmal nur mit der zweiten Mannschaft antritt. „Einfach traurig, denn der Verein könnte sich in der Halle doch als Club zum Anfassen präsentieren“, sagt Derkum. Darunter könnte seiner Einschätzung nach auch etwas die Stimmung leiden. Die war zum Beispiel im Finale 2005 aufgeheizt, als der damalige Drittligist WSV mit der ersten Garnitur auflief und im Finale dem CSC unterlag.

Die Sympathien waren gespalten. Hier die WSV-Fans, dort die Zuschauer, die dem ranghöchsten Wuppertaler Verein ein Stolpern gönnten. Derkum, der früher selber beim WSV spielte, hätte nichts dagegen, wenn ihm dies diesmal mit dem SC Sonnborn gelingen würde.

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