Landesligist Sudberg erst in doppelter Überzahl zum 5:3 (n.V.).

Wuppertal. In der ersten Runde des Fußball-Niederrheinpokals ist der SSV Sudberg nur knapp einer Blamage entgangen. Beim Bezirksligisten Atatürk Mettmann setzte sich der Landesligist erst in der Verlängerung mit 5:3 (3:3, 0:2) durch. „Es war eine schwere Geburt. Mettmann hat gut gespielt, aber am Ende haben sie sich selber geschlagen“, kommentierte Trainer Alfonso del Cueto und spielte dabei auf die zwei gelb-roten Karten (75./88.) der Gastgeber wegen Ballwegschlagens an.

Zu Beginn schien der SSV alles im Griff zu haben und bestimmte trotz großer personeller Probleme Ball und Gegner. Doch zwei schnell vorgetragene Konter (19./45.) brachten die Mettmanner zur Pause überraschend in Führung. Als René Hildebrandt vier Minuten nach dem Seitenwechsel das 1:2 erzielte, schien sich das Blatt zu wenden.

Ein erneuter Tempogegenstoß (70.), bei dem Manuel Fresen keine glückliche Figur machte, brachte den Bezirksligisten wieder mit zwei Toren in Front. „Es schien alles gegen uns zu laufen, aber wir haben uns zurückgekämpft“, lobte del Cueto. Vor allem Neuzugang Rodrigue Deadwood avancierte in der Schlussphase zu einem „Riesen“, als er nach einem Zuspiel von Pascal Nehlsen erst das 2:3 (79.) erzielte und wenig später einen Elfmeter herausholte, den Hildebrandt zum Ausgleich (83.) verwandelte. In der Verlängerung hatte der SSV in Überzahl leichtes Spiel. Osmani (110.) nach Deadwood-Vorlage und Deniz Dogan (120., Elfer) trafen zum 5:3. fls

Ricken – Geeven, Fresen, Hildebrandt, Arafkas (79. Hinsche) – Akyüz, Dogan (120. Denizer), Nehlsen, Osmani, Mokonen (91. Schneppe) – Deadwood.

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