CSC beim 1:6 gegen Turu Düsseldorf zweimal kalt erwischt.

Nachdem der Abstieg feststeht, will Bert Holthausen einiges ausprobieren.
Nachdem der Abstieg feststeht, will Bert Holthausen einiges ausprobieren.

Nachdem der Abstieg feststeht, will Bert Holthausen einiges ausprobieren.

Nachdem der Abstieg feststeht, will Bert Holthausen einiges ausprobieren.

Wuppertal. Es ging so einiges schief bei der 1:6 (1:1)-Niederlage des Cronenberger SC gegen Turu Düsseldorf. CSC-Trainer Bert Holthausen hatte auf eine Vierer-Abwehrkette umgestellt, die bereits nach 38 Sekunden ausgehebelt wurde. Der erste Angriff der Gastgeber landete im Kasten von Torwart Stefan Kroon.

"Keiner fühlte sich verantwortlich", bemängelte Holthausen. Doch der CSC war bemüht und wurde mit dem 1:1 durch Nino Paland (25.) belohnt. Das Desaster nahm in der zweiten Halbzeit seinen Lauf. Wieder mit dem ersten Angriff der Düsseldorfer fiel das 1:2 (46.). Nur zwei Minuten später gab es Kommunikationsprobleme zwischen Torwart Kroon und Abwehrspieler Simone Fiore: 1:3.

"Das war die entscheidende Szene", sagte Holthausen. Als der Unparteiische nach einem angeblichen Foulspiel von Patrick Fryziel im Strafraum auf den Punkt zeigte (60.), war das Spiel gelaufen: 1:4. Doch das dicke Ende kam erst noch. Oliver Faltynski sah gelb-rot.

Nico Hastenrath und Simone Fiore mussten ausgewechselt werden, beide waren angeschlagen in die Partie gegangen. Holthausen musste in der Abwehr umstellen, Stefan Töpel und Raphael Quinke wechselten in die Innenverteidigung. Nur zwei Minuten später zog sich Töpel einen Muskelfaserriss zu, auch er musste raus. "Ich musste wieder taktisch umstellen", sagte Holthausen, "das würde auch die beste Mannschaft nicht unbeschadet überstehen."

Cronenberger SC: Kroon, Hastenrath (65. Scarella), Fiore (65. Comignani), Töpel (67. Fresen), Fryziel - Quinke, Nallbani, Wojtalik, Korkmaz - Paland, Faltynski.

Am Sonntag (Anpfiff wegen eines Jugenturniers um 17 Uhr) erwartet der CSC den SV Straelen an der Hauptstraße.

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