Bereits beim 0:0 in Wülfrath fehlte das Quartett.

Wuppertal. Fasil Arafkas, Sebastian Plate, Marcel Hellmeister und Nicolai Scheugenpflug werden beim Niederrheinligisten Cronenberger SC nicht mehr auflaufen. Die Verträge sind vorzeitig gekündigt worden. Das hat der Vorstand am Freitagabend nach einem Gespräch mit den Beteiligten beschlossen. Beim 0:0 gegen den 1.FC Wülfrath kamen deshalb auch einige Spieler aus der zweiten Reihe zum Einsatz.

"Nachdem sich die vier Spieler weigerten, im Pokalspiel gegen Linde aufzulaufen, mussten wir handeln. Sie haben sich disqualifiziert", sagte Vorstandsmitglied Egid Gigl.

Vorausgegangen war am Dienstag der Vorstandsbeschluss, die schlechten Leistungen der vergangenen Partien nicht zu belohnen und den Spielern die Einsatzprämie nur noch für ein Unentschieden oder einen Sieg auszuzahlen. Arafkas und Plate entschieden sofort, im Pokalspiel nicht aufzulaufen. Hellmeister und Scheugenpflug sagten Trainer Bert Holthausen eine Stunde vor Spielbeginn ab.

Am Mittwochabend nahm der komplette CSC-Vorstand den Entschluss teilweise zurück. Die Einsatzprämien werden weiterbezahlt, aber nur bei guter Leistung und Einsatz. "17 Spieler haben diese Entscheidung mitgetragen, für sie war das in Ordnung", erklärte Gigl. Beim CSC geht es um viel, der Abstieg kann noch aus eigener Kraft verhindert werden - momentan stehen die Wuppertaler auf dem 16. Tabellenplatz.

"Das Unentschieden in Wülfrath war gerecht, aber es bringt uns nicht weiter", sagte CSC-Trainer Bert Holthausen. Ein Treffer von Lee Kormaz (15.) wurde wegen eines Foulspiels nicht anerkannt. Auch Tim Klebba traf nach einer Standardsituation nicht. Mitte der ersten Spielhälfte wurden die Wülfrather stärker, aber ein starker Stefan Kroon hielt. Ein Überzahlspiel von Nino Paland, Zobair Khali und Korkmaz in der 80. Minute brachte ebenfalls nichts ein.

CSC: Kroon - Quinke, Fiore, Töpel - Klebba (86. Compagnani), Nallbani, Korkmaz, Hastenrath, Fryziel - Paland, Khali.

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