Fussball-Niederrheinliga: Bei Kapellen-Erft will die Holthausen-Elf zu punkten.

Wuppertal. Kapellen Erft - SC Cronenberg (Sonntag, 15 Uhr, Erftstadion). Die positive Nachricht vorweg: Die Platzverhältnisse am Niederrhein sind gut, so dass die Austragung der Partie des Cronenberger SC in Kapellen Erft nicht infrage steht. Ansonsten sind die Aussichten beim Wuppertaler Niederrheinligisten weiter trüb. Nicht nur die jüngste 1:4-Heimpleite drückt auf die Stimmung der Grün-Weißen. Wegen des erneuten Wintereinbruchs sind die Trainingsbedingungen auf den Südhöhen katastrophal.

Und dann ging jetzt auch noch ein Hoffnungsträger im Kampf um den Klassenerhalt von Bord. Erst Ende vergangenen Jahres hatte sich Alen Erkosevic beim CSC angemeldet. Der hochtalentierte Mittelfeldspieler sollte eigentlich die etwas brach liegende Spielmacherrolle übernehmen. Nachdem sich Erkosevic aber erst wochenlang mit Leistenbeschwerden herumplagte und nicht spielen konnte, folgte Anfang dieser Woche die überraschende Trennung.

"Alen hat uns mitgeteilt, dass er Beruf, Familie und Fußball nicht unter einen Hut bekommt", bedauert CSC-Trainer Holthausen. Nach außen nahm Holthausen die Absage zwar gefasst auf, innerlich dürfte es aber in ihm brodeln. Denn wegen Erkosevics Zusage hatte der CSC anderweitige Bemühungen um Neuzugänge eingestellt. Jetzt ist es zu spät, denn die Wechselfrist lief Ende Januar ab.

Da Lamentieren in der angespannten Tabellensituation aber nichts bringt, regiert beim Drittletzten das Prinzip Hoffnung. "Wenn wir in Kapellen die hohe Fehlerquote, vor allem im Mittelfeld, senken können, die uns gegen Goch das Genick gebrochen hat, können wir dort etwas mitnehmen", gibt sich Holthausen zuversichtlich. Einige CSC-Rekonvaleszenten hoffen am Sonntag auf ihr Comeback.

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