Fußball-Oberliga: 1:1 in Velbert. Wird in Cronenberg gespielt?

Fußball-Oberliga: 1:1 in Velbert. Wird in Cronenberg gespielt?
Shun Terada brachte den FSV in Velbert in Führung. Archiv

Shun Terada brachte den FSV in Velbert in Führung. Archiv

Anna Schwartz

Shun Terada brachte den FSV in Velbert in Führung. Archiv

Ob es am Sonntag zum Rückrundenstart in der Fußball-Oberliga zum Derby zwischen dem Cronenberger SC und dem FSV Vohwinkel kommt, ist aufgrund der angesagten Schneefälle sehr fraglich. Auf jeden Fall ginge der FSV mit Rückenwind in diese richtungweisende Partie im Tabellenkeller. Im Nachholspiel bei der spielstarken SSVg Velbert erreichten die Vohwinkeler am Mittwochabend ein 1:1. Ein gewonnener Punkt, war man sich bei den Füchsen einig.

Bei den Gästen gab Pascal Peinecke im Tor sein Debüt, weil Stammkeeper Asterios Karagiannis beruflich verhindert war. Er machte seine Sache gut und bekam von Anfang an viel zu tun. Die Gastgeber begannen gleich druckvoll. In Führung gingen dann aber die Füchse, weil Martin Lyttek den durchgestarteten Shun Terada clever bediente. Der Japaner netzte eiskalt ein (14.).

Das schockte den Tabellenachten, der bislang den eigenen Ansprüchen hinterherhinkt, allerdings nicht. Feines Velberter Kurzpassspiel und aggressives Pressing machten es dem FSV schwer, geordnet hinten ’rauszuspielen. Einzig Ryo Terada mit einem schönen Distanzversuch (22.) konnte einmal für etwas Entlastung sorgen. Insbesondere die agilen Julian Kray und Oguzhan Coruk sorgten immer wieder für Gefahr im FSV-Strafraum. Nach Vorarbeit von Kray hätte Aliosman Aydin schon das 1:1 (29.) erzielen müssen. Den überfälligen Ausgleich besorgte dann Michael Smykacz zehn Minuten vor der Pause.

Nach der Pause verteidigten die Füchse konsequenter

„Wir haben es insgesamt in der ersten Hälfte nicht so gut verteidigt, waren gerade über die Außenpositionen zu offen“, monierte FSV-Trainer Marc Bach. Diese Probleme schien er in der Kabine der Mannschaft gut vermittelt zu haben, denn nach Wiederanpfiff verteidigten die Füchse konsequent und kompakt und lauerten dank schwindender Velberter Kräfte auch wieder auf Kontergelegenheiten. Ein zweiter Treffer wäre an diesem Abend dennoch zu viel des Guten gewesen, auch wenn Ryo Terada in der Schlussminute mit einem schönen Freistoß fast den Siegtreffer erzielt hätte.

„Diesen Punkt haben wir uns aufgrund der zweiten Hälfte redlich verdient“, meinte Marc Bach und blickte schon auf den Sonntag voraus: „Wir bereiten uns intensiv auf das Spiel beim CSC vor und gehen erst einmal davon aus, dass es stattfindet. Es ist ein sehr wichtiges Spiel für uns, weil wir die Möglichkeit haben, unseren Vorsprung zu verteidigen oder sogar auszubauen.“ Das gilt allerdings auch für Cronenberg, das ausgeruhter die Chance hätte, wieder an die Nichtabstiegsplätze heranzurücken. „Ich fürchte, es ist wie in der vergangenen Woche. Wir können bis Freitag trainieren und dann kommt der Schnee“, sagt Peter Radojewski. Weil Timo Leber mit Kniequetschung weiter ausfällt und auch Benni Jacobs (Knieprobleme) sowie Kabiru Mohammed (noch bis 17. Dezember gesperrt) ausfallen, müsste Radojewski allerdings auf wichtige Spieler verzichten. „Auch wir wären aber bereit“, sagt Radojewski und sieht sein Team deutlich weiter als beim 1:4 in Vohwinkel zum Saisonauftakt. mkp/gh

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