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Uwe Meurer vom FSV Vohwinkel freut sich auf die 28. Hallenfußballmeisterschaft im Januar 2015.

Uwe Meurer vom FSV Vohwinkel freut sich auf die 28. Hallenfußballmeisterschaft im Januar 2015.

Uwe Schinkel

Uwe Meurer vom FSV Vohwinkel freut sich auf die 28. Hallenfußballmeisterschaft im Januar 2015.

Wuppertal. Der FSV Vohwinkel hat sich dazu entschieden, die 28.Fußballhallenmeisterschaft in der Uni-Halle zu organisieren. Im Januar war es während des 27. Traditionsturniers vor der Halle zu einer blutigen Auseinandersetzung gekommen, in deren Verlauf ein Mann durch einen Messerstich lebensgefährlich verletzt wurde. Der zweite Turniertag war daraufhin abgesagt worden. FSV-Pressewart Uwe Meurer über neue Sicherheitsvorkehrungen und Traditionen im Wuppertaler Fußball.

 

Herr Meurer, warum hat sich Ihr Verein dazu entschieden, die 28.Fußballhallenmeisterschaft auszurichten?

Uwe Meurer: Wir wollen nicht, dass dieses Traditionsturnier stirbt. Wir haben im Verein auf Vorstandsebene intensive Gespräche geführt und haben uns entschieden, wenn die Stadt Wuppertaler uns fragt, dann sind wir wieder dabei.

 

Auch, wenn der Vorfall im Januar keinen Zusammenhang mit dem Turnier hatte, wird es Änderungen bezüglich der Sicherheitsvorkehrungen geben?

Meurer: Ende Januar 2014 hat die Stadt neue Anforderungen für die Bereiche Sicherheit und Sanitätswesen herausgegeben, die nun ähnlich derer beim BHC sind. Man kann es noch nicht genau beziffern, aber unsere Kosten werden dadurch ungefähr um das zweieinhalbfache steigen. Aber das ist uns die Fußballtradition in Wuppertal auch wert.

 

Einige ihrer Vereinsmitglieder waren als Helfer bei dem Vorfall in der Uni-Halle dabei. Wie begegnen Sie den Ängsten der Menschen?

Meurer: Angst spielt bei uns keine Rolle. Denn wir sind wachsamer geworden durch den Vorfall und werden die sicherheitsrelevanten Bereiche nicht mehr mit unseren Mitgliedern besetzen. 

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