Hatten die Vohwinkeler gegen Berlin nicht den Hauch einer Chance, sah es gegen Hannover gar nicht so schlecht aus. Der erste Satz wurde 11:9 gewonnen, doch dann riss der Faden.

Wuppertal. Nach den Niederlagen gegen Brettorf und Voerde zum Saisonstart gingen am Wochenende auch die Partien gegen TK Hannover (1:5) und den amtierenden deutschen Meister VfK Berlin (0:5) verloren. "Die Bundesliga ist für uns ein Abenteuer, aber wir haben uns dazu entschlossen, es anzugehen. Trotz intensiver Vorbereitung wird klar, dass wir in einem Lernprozess stecken. Uns fehlt in vielen Situationen einfach der nötigte Biss", sagt Trainer Hartmut Maus, der bei beiden Spielen fehlte, weil er als Bundestrainer parallel einen Lehrgang für die U13- und U15-Auswahl in Brettorf betreute.

Hatten die Vohwinkeler gegen Berlin nicht den Hauch einer Chance, sah es gegen Hannover gar nicht so schlecht aus. Der erste Satz wurde 11:9 gewonnen, doch dann riss der Faden. Die weiteren Sätze gingen mit 3:11, 9:11, 6:11, 3:11 und 5:11 verloren. Tobias Barnat, einer der Schlüsselspieler, hatte sich im dritten Satz verletzt. "Wir haben zudem zwei Spieler, die zu schnell die Flügel hängen lassen", sagt Maus, der Konsequenzen ankündigte.

Dabei baut er zukünftig mehr auf Spielmacher Benedikt Binus. Abwehrspieler Benjamin Otto (18), der für die zweite Mannschaft (Verbandsliga) vorgesehen war, soll stärker in das Bundesliga-Team eingebunden werden. "Es muss ein Zeichen gesetzt werden", sagt Maus.

Höchste Zeit, denn mit 0:8-Punkten belegt der ESV, der seit fünf Jahren mit dem TV Ohligs kooperiert, den vorletzten Tabellenrang. Schlechter in der Achtergruppe der 1. Bundesliga Nord ist nur der SVMoslesfehn gestartet, zu dem die Wuppertaler am 29. Mai reisen. Maus rechnet sich bei den Niedersachsen Chancen aus. Einen Tag später ist der Alhorner SV zu Gast an der Homannstraße.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer