In der Hockey-Oberliga gewinnen die Wuppertaler 5:1 (1:0) gegen den HC Rot-Weiß Velbert.

In der Hockey-Oberliga gewinnen die Wuppertaler 5:1 (1:0) gegen den HC Rot-Weiß Velbert.
Am Ende durften sich die ETG-Spieler fünfmal abklatschen.

Am Ende durften sich die ETG-Spieler fünfmal abklatschen.

Torsten Dippel

Am Ende durften sich die ETG-Spieler fünfmal abklatschen.

Wuppertal. In der Hockey-Oberliga stehen der Elberfelder TG spannende Wochen bevor. Denn durch den 5:1 (1:0)-Sieg gegen den HC Rot-Weiß Velbert am Sonntag haben die Elberfelder sich eine Minimalchance in Sachen Aufstieg in die Regionalliga erhalten und rückten auf einen Punkt auf den HC Essen auf. „Wenn man das Hinspiel sieht, bei dem es bis kurz vor Schluss noch Unentschieden stand, ist das nun eine deutlich sichtbare und positive Entwicklung.“, sagte Kapitän Lennart Kern nach dem Spiel.

Zwar zeigte die ETG auch im Rückspiel die in den Vorwochen bemängelte Abschlussschwäche, doch bei drückender Hitze netzte schließlich Jens Matthey am Dorner Weg per Siebenmeter zur Pausenführung ein. Das Team spielte fortan gut, aber nicht mit der letzten Konsequenz, die nötig ist, um die Oberliga im Schlussspurt noch einmal spannend zu gestalten. Doch spätestens in der zweiten Halbzeit ging es mit deutlich mehr Elan und Zielstrebigkeit im Minutentakt auf des Gegners Gehäuse, und so erhöhte zunächst Philipp Kirazli auf 2:0. Doch nun wurden die Elberfelder nachlässig in der Defensive und kassierten den Anschlusstreffer – ebenfalls nach Siebenmeter.

Die jungen Wuppertaler setzten nun starke Angriffe, eingeleitet von Jason Lasogga und Jens Matthey und konterten immer wieder über die schnellen Lennart Kern und Tim Hagedorn. So fiel 15 Minuten vor dem Ende das 3:1. Als zehn Minuten vor dem Schlusspfiff Tim Clausen auf 4:1 erhöhte, war die letzte Gegenwehr bei den Nachbarn aus Velbert gebrochen. „Wahnsinn, wie fit der Gegner war, in der zweiten Halbzeit wurden wir gnadenlos überrannt“, zollte Gästetrainer Jürgen Henning nach dem Spiel der jungen Wuppertaler Mannschaft seinen Respekt. Dennoch: Zu mehr als dem sehenswerten Treffer von Hagedorn zum 5:1 reichte es nicht mehr. „Unser Blick geht nach oben, und für diesen nächsten Schritt und unsere gestiegenen Ansprüche war eben die Chancenausbeute in den letzten Wochen nicht so wie gewünscht, deshalb sind wir nicht komplett zufrieden“, erklärte Betreuer Hildebrand die trotz des hohen Sieges an den Tag gelegte Unzufriedenheit seines Teams nach dem Spiel.

Am Abend erreichte die ETG dann die freudige Nachricht aus Münster: Dort war der Aufstiegskonkurrent HC Essen über ein 1:1 nicht hinausgekommen. Damit rückt die ETG wieder bis auf einen Punkt an die Ruhrstädter heran und konnte auch im Torverhältnis Boden gut machen. „Der Druck liegt ganz klar beim HCE, die als einziges Team der Liga den Aufstieg als Ziel ausgegeben haben. Das sie in den letzten Spielen immer straucheln konnte man über die letzten Jahre immer beobachten.“, erklärte Routinier Max Winterberg. Red/ull

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