Erster Punktgewinn im ersten Heimspiel der Hockey-Hallensaison.

Erster Punktgewinn im ersten Heimspiel der Hockey-Hallensaison.
Die ETG (blaues Trikot) schaffte noch den Ausgleich.

Die ETG (blaues Trikot) schaffte noch den Ausgleich.

Andreas Fischer

Die ETG (blaues Trikot) schaffte noch den Ausgleich.

2. Regionalliga ETG Wuppertal - HC Essen 5:5. Nach der herben 3:10-Niederlage am ersten Spieltag der 2. Regionalliga West sicherte sich die Elberfelder TG in eigener Halle mit einem 5:5 gegen den HC Essen den ersten Punkt in der noch jungen Hallensaison. Noch vor der Partie wurde es emotional, denn die Mannschaft und die zahlreichen Zuschauer nahmen mit einer Schweigeminute Abschied von dem langjährigen Vereinsmitglied Claudia Karlshaus.

Die ETG spielte mit Trauerflor und startete sichtlich verhalten. Bereits nach zwei Minuten wurden die Hausherren eiskalt erwischt, doch Max Winterberg, der erfahrenste Spieler, nutzte die erste Strafecke zum 1:1. Nun kamen die Wuppertaler vor knapp 250 frenetischen Anhängern besser ins Spiel. Zahlreiche Chancen blieben in dieser Phase ungenutzt und dafür gab es die Quittung. So gingen die Gäste wieder in Führung, doch wieder glich Max Winterberg nach wenigen Augenblicken aus. Clausen, Podzorski und Hagedorn kamen im Anschluss zu klarsten Torchancen. Der HC Essen hatte sich bei den Strafecken offensichtlich etwas überlegt, denn Dominic Franzen verwandelte mit einer flach geschossenen Ecke zum 2:3-Pausenstand.

Nach der Pause wurde es hektischer, die Gäste drängten mit einem offensiveren Pressing auf die Entscheidung, die Wuppertaler versuchten, kontrollierte Angriffe zu fahren. Mathis Schäfer, der ehemalige Wuppertaler, erhöhte zum 2:4 für den HC Essen. Bei einer flach ausgeführten Ecke konnte Fynn Schmitz auf der Linie retten, doch die Grün-Weißen schalteten schneller und trafen durch Janosch Pöllen per Nachschuss zum 2:5 (44.)

In der Auszeit der ETG wurde an das Jahrhundert-Derby der Fußball-Bundesliga am Vortag erinnert, als die Schalker im Derby gegen den BVB ein 0:4 noch ausgleichen konnten. Mit strukturierteren Angriffen und einer ganz anderen Dynamik spielte nun plötzlich nur noch die ETG. Der Lohn war das 3:5 durch Filip Podzorski. Klarste Torchancen, wie ein Siebenmeter, blieben ungenutzt und so dauerte es bis zur 53. Minute, ehe Podzorski der Anschluss zum 4:5 gelang. Wie im Rausch und angefeuert von den zahlreichen Fans legte Winterberg für die ETG zum umjubelten 5:5-Ausgleich für die ETG nach. Red

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