Kein Sieger im Derby zwischen dem SSV und FSV Vohwinkel

Zweikämpfe bestimmten das Lokalderby zwischen dem SSV Sudberg und dem FSV Vohwinkel.
Zweikämpfe bestimmten das Lokalderby zwischen dem SSV Sudberg und dem FSV Vohwinkel.

Zweikämpfe bestimmten das Lokalderby zwischen dem SSV Sudberg und dem FSV Vohwinkel.

Wolfgang Westerholz

Zweikämpfe bestimmten das Lokalderby zwischen dem SSV Sudberg und dem FSV Vohwinkel.

Wuppertal. Vor der Partie hatte Holger Gaißmayer, Trainer des FSV Vohwinkel, aufgrund des stürmischen Wetters noch scherzhaft angekündigt: "Falls wir hinten liegen sollten, werfe ich einfach meinen Trainerstuhl auf das Feld. Dann wird das Spiel eh abgebrochen."

In Rückstand geriet seine Mannschaft beim 2:2 (1:1)-Unentschieden im Landesliga-Derby beim SSV Sudberg zwar nicht, nach Spielende war er aber trotz des Punktgewinns nicht ganz glücklich. "Wir haben zweimal geführt, bei den Gegentreffern tatkräftige Unterstützung geleistet und mit der Riesenchance von Olli Knop sogar das 3:1 auf dem Fuß. Da hätten wir das Spiel schon zu unseren Gunsten entscheiden müssen", resümierte der ehemalige Bundesliga-Profi.

Vohwinkeler Markus Becker der Unglücksrabe des Tages

Tatsächlich waren die Konterchancen der Vohwinkeler nach der Pause zwar nicht besonders zahlreich, dafür aber von guter Qualität. Nach dem Führungstreffer durch Mustan Inci (6.), den Marcel Hellmeister nach einem unglücklichen Zusammenprall zwischen FSV-Keeper Sebastian Hendricks und Boris Bredt zum zwischenzeitlichen 1:1(16.) egalisierte, bestimmten die Sudberger zwar das Spiel, doch eröffneten sie den Gästen aus der Lüntenbeck durch weites Aufrücken immer wieder gute Chancen. Eine davon nutzte der starke Neuzugang Philipp Pauly kurz nach der Pause in unnachahmlicher Weise aus, als er der Sudberger Abwehr nach einem Ballverlust von Hellmeister auf Höhe der Mittellinie auf und davon lief und zur Krönung auch noch SSV-Schlussmann Paul Gerlach tunnelte. Doch mit zunehmender Zeit nahm der Sudberger Druck immer stärker zu und nach einem Kopfball von Zobair Khali, den Markus Becker unglücklich auf den Fuß bekam, trudelte der Ball doch noch zum späten Ausgleich der Gastgeber ins Tor.

SSV-Trainer Alfonso del Queto spricht von einem gerechten Ergebnis

"Wir haben in der ersten Halbzeit nicht zu unserem Spiel gefunden, nach der Pause haben die Jungs aber gezeigt, was sie können. Das Ergebnis ist gerecht, obwohl ich nicht sicher bin, wie das Spiel unter regulären Bedingungen geendet hätte", sagte Sudbergs Trainer Alfonso del Cueto.

Gerlach - Jonuzi, Hellmeister, Vögler, Yakar (73. Grzybowski) - Grün, Nallbani (78. Koppelberg), Thun, Babic - Schmitz (73. Khali), Osmani.

Hendricks - M. Winter, Wronischewsky, Becker, Krenz - Seemann (64. Gaißmayer), Inci, Bredt (21. Baydar), El Hajjaj (86. F. Winter) - Pauly, Knop.

0:1 Inci (6.), 1:1 Hellmeister (16.), 1:2 Pauly (47.), 2:2 Eigentor Becker (81.).

Jochen Dirkling (Remscheid).

150 Zuschauer

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