Vereine wie Polonia oder SCU wollen nach oben.

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Jean Louis Tavarez hat nach seinem Abschied vom Wuppertaler SV die Fußballschuhe nicht an den Nagel gehängt. Zunächst spielte Tavarez eine Saison für den Kreisligisten CSI Milano und folgte seinem Trainer Thorsten Ellermann dann im Sommer zum B-Kreisligisten FC Polonia.

Jean Louis Tavarez hat nach seinem Abschied vom Wuppertaler SV die Fußballschuhe nicht an den Nagel gehängt. Zunächst spielte Tavarez eine Saison für den Kreisligisten CSI Milano und folgte seinem Trainer Thorsten Ellermann dann im Sommer zum B-Kreisligisten FC Polonia.

Andreas Fischer

Jean Louis Tavarez hat nach seinem Abschied vom Wuppertaler SV die Fußballschuhe nicht an den Nagel gehängt. Zunächst spielte Tavarez eine Saison für den Kreisligisten CSI Milano und folgte seinem Trainer Thorsten Ellermann dann im Sommer zum B-Kreisligisten FC Polonia.

Wuppertal. Seit dieser Saison wird im Fußballkreis Wuppertal/Niederberg in einer eingleisigen Kreisliga A gespielt. In den beiden Gruppen der Wuppertaler B-Kreisligen gibt es eine Reihe ehrgeiziger Vereine, die so schnell wie möglich den Sprung in die A-Klasse schaffen wollen.

In der Gruppe 1 war mit einem Alleingang des FC Polonia zu rechnen. Doch bisher hat sich ein Dreikampf mit dem TFC Wuppertal II und dem TSV Fortuna II entwickelt. Der FC Polonia hat ein Spiel weniger ausgetragen, das bessere Torverhältnis (31:5) und ist im Gegensatz zum TFC II noch ohne Niederlage. Doch der TSV Fortuna II hat durch einen 2:0-Sieg in Beyenburg am spielfreien Wochenende der Konkurrenten gepunktet und ist von Platz 3 mit 18 Punkten vor dem FC Polonia und TFC Wuppertal II und an die Spitze geklettert.

Zum Kader des FC Polonia in Gruppe 1 gehören 26 Spieler, davon haben 19 Spieler eine polnische Abstammung. Star im Team ist der frühere WSV-Spieler Jean Louis Tavarez. Wert wird nicht nur auf ein gutes Torverhältnis, sondern auch die Kameradschaft gelegt. Das Trainergespann Thorsten Ellermann und Krzysztof Benedyk will den Verein in die Kreisliga A führen. Ein wichtiger Schritt war der 2:0-Sieg gegen den Mitkonkurrenten TFC Wuppertal II. Die interne Torjägerliste führen an: Osman Shala (sieben Treffer), Jean Louis Tavarez (6), Matthias Nickel (4) und Tomasz Pomykol (3).

In der Gruppe 2 tragen der SV Bayer und SC Uellendahl nach sieben Spielen ohne Niederlage mit jeweils 21 Punkten ein Kopf-an-Kopf-Rennen aus. Mit dem besseren Torverhältnis von 46:6 rangiert der SV Bayer vor dem SC Uellendahl mit 37:2-Toren. Die erste Mannschaft des SCUellendahl hat eine Stärke von 22 Spielern. Das Team, das von Werner Boss und Co.-Trainer André Brieger trainiert wird, hat einen hervorragenden Start erwischt.

Allerdings sind die Uellendahler vom Pech verfolgt, denn Mathias Czymoch (dreifacher Mittelfußbruch) und Marian Kokott (Achillessehnenriss) fallen lange aus. Das gesamte Team vom Vorstand bis zu den zahlreichen Fans zieht nach sechs erfolgreichen Spielen an einem Strang. Am Uellendahl ist man überzeugt, dass der neu eingeschlagene Weg der richtig zurück in die oberen Ligen ist. In die Torschützenliste trugen sich folgende Spieler ein: Drilon Fetahij (12), Mathias Czymoch (7), David Black (7).

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