Bei der WM in Toronto waren die Masters-Damen und das Mixed-Team der Wuppertaler Drag Attacks erfolgreich.

Drachenboot
Das Senioren-Mixed-Boot der Drag Attacks erhält letzte Anweisungen von Trainer Teamchef Guido Wrede. Es gewann WM-Gold auf der Langstrecke.

Das Senioren-Mixed-Boot der Drag Attacks erhält letzte Anweisungen von Trainer Teamchef Guido Wrede. Es gewann WM-Gold auf der Langstrecke.

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Das Senioren-Mixed-Boot der Drag Attacks erhält letzte Anweisungen von Trainer Teamchef Guido Wrede. Es gewann WM-Gold auf der Langstrecke.

Wuppertal. Die Drachenbootsportler vom Beyenburger Stausee haben ihrer erfolgreichen WM-Geschichte ein weiteres Kapitel hinzugefügt. Bei den diesjährigen Titelkämpfen in Kanada fischten die Drag Attacks der KSG Wuppertal drei Gold- und zwei Silbermedaillen aus dem Lake Ontario und trotzten dabei nicht nur der Konkurrenz, sondern auch Temperaturen von bis zu 40 Grad, die es in Toronto schon seit 30 Jahren nicht mehr gegeben hatte.

Masters-Damen vom Stausee bleiben international das Maß der Dinge

Erfolgreichste Fraktion aus dem 52-köpfigen Aufgebot der Drag Attacks waren wieder einmal die Masters-Damen (ab 40 Jahren). Auf den kurzen Strecken über 200 und 500 Metern zeigten sie im Standardboot (20 Paddlerinnen) allen Konkurrenten das Heck, auch den körperlich zum zum Teil erheblich stärkeren Gegnerinnen aus Nordamerika.

Dabei war die Belastung für die leistungs- wie zahlenmäßig starken Masters-Damen erheblich. Sie mussten zum Teil noch in den Mixed-Booten der Senioren aushelfen. Ins Finale schaffte es dann weder das Masters- noch das Senioren-Mixed-Boot. Wieder unter sich gingen die Masters-Damen am nächsten Tag über 2000 m an den Start, lieferten ein optimales und ungehindertes Verfolgungsrennen – vielleicht ein bisschen zu unbehindert, denn unbemerkt konnte am Ende Manitoba einen kleinen Zeitvorsprung herausfahren. Für die Drag Attacks blieb Silber.

Mixed-Senioren triumphieren mit dem „idealen Rennen“

Für eine Entschädigung sorgte dann am Schlusstag der viertägigen Titelkämpfe allerdings das Senioren-Mixed-Boot der Beyenburger über die Langstrecke. Mit einem idealen Rennen vom Start, über die Wenden bis zum Ziel sicherten sie sich die vielleicht überraschendste Goldmedaille der Beyenburger. „Jeder Paddelstich und jeder Zwischenspurt saß“, jubelte Teamchef Guido Wrede.

Abends durfte beim Abschlussfest in einer Brauerei in Toronto ausgiebig gefeiert und analysiert werden. Auch die sechste WM-Medaille der Drag Attacks, die die Senioren-Damen über 2000 m geholt hatten (Silber hinter Toronto). Weitere Platzierungen: Senioren-Smallboot (zehn Paddlerinnen) Damen: 6. über 200 m, 4. über 5000 m; Masters-Smallboot, Herren: 6. über 200 m; Masters-Mixed-Boot: 6. über 2000 m. red

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