Neujahrsempfang: ASV Wuppertal sieht Barmen vernachlässigt.

Neujahrsempfang: ASV Wuppertal sieht Barmen vernachlässigt.
Der ASV-Vorsitzende Michael Lutz (r.) mit einigen der illustren Gäste beim 36. Neujahrsempfang: (v.l.) Guido Grüning (SPD), Sportamtsleiter Norbert Knutzen, Bürgermeisterin Bettina Brücher (Grüne), Sparkassenchef Gunther Wölfges und Stadtsportbund-Geschäftsführer Volkmar Schwarz.

Der ASV-Vorsitzende Michael Lutz (r.) mit einigen der illustren Gäste beim 36. Neujahrsempfang: (v.l.) Guido Grüning (SPD), Sportamtsleiter Norbert Knutzen, Bürgermeisterin Bettina Brücher (Grüne), Sparkassenchef Gunther Wölfges und Stadtsportbund-Geschäftsführer Volkmar Schwarz.

Bartsch

Der ASV-Vorsitzende Michael Lutz (r.) mit einigen der illustren Gäste beim 36. Neujahrsempfang: (v.l.) Guido Grüning (SPD), Sportamtsleiter Norbert Knutzen, Bürgermeisterin Bettina Brücher (Grüne), Sparkassenchef Gunther Wölfges und Stadtsportbund-Geschäftsführer Volkmar Schwarz.

Wenn der ASV zum sportpolitischen Neujahrsempfang an den Gelben Sprung ruft, folgt, was in Wuppertal in Sportpolitik, Verwaltung, Verbands- und Vereinswesen Rang und Namen hat. So war es auch gestern bei der 36. Auflage. Allein zehn Minuten dauerte es, bis der ASV-Vorsitzende Michael Lutz alle Gäste begrüßt hatte. Angefangen mit Bürgermeisterin Bettina Brücher, die in Vertretung von Oberbürgermeister Andreas Mucke ein Grußwort sprach.

Sie hob die große gesellschaftliche Bedeutung der Arbeit der Sportvereine hervor, was beim Neujahrsempfang ebenfalls Tradition hat. Michael Lutz nutzte anschließend die Gelegenheit aber auch, um der von Dezernent Mathias Nocke angeführten Verwaltungsschar zu schildern, wo er sich noch mehr Hilfe für seinen Großverein verspricht und legte den Finger in eine Wunde.

„Im gesamten Barmer Kerngebiet gibt es bisher keinen einzigen Kunstrasenplatz. Unsere Fußballer müssen sich den Naturrasen am Gelben Sprung mit den American Footballern, den Ascheplatz an der Wilkhausstraße mit anderen Nutzern teilen“, so Lutz. Gerade für die Jugendarbeit sei das fatal, zumal bisher nur junge Fußballer bis zehn Jahren auf den Naturrasen dürften.

Nocke und Sportamtsleiter Norbert Knutzen versprachen, sich dieses, insgesamt bereits bekannten Problems noch einmal im Detail anzunehmen. Dass der kleine Bolzplatz vor dem Gelben Sprung einen Kunstrasen erhalten soll – für 2020 sind Mittel angemeldet – verspricht allerdings erst mittelfristig Linderung. Kurzfristiger hofft Knutzen, dass auf dem Rott ein Kunstrasen errichtet werden könnte. Der Antrag im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Integration im Quartier“, sei zwar 2017 nicht zum Zug gekommen, doch auf der Warteliste stehe man damit nun ganz oben. Das Programm soll 2018 neu aufgelegt werden.

Zum ASV-Sportler des Jahres – auch das ist beim Neujahrsempfang Tradition – wurde Detlef Besenbruch gekürt, der die Fahne der Schwimmabteilung als Aktiver, Trainer und Funktionär seit Jahrzehnten hochhält. Mannschaft des Jahres wurden die Fußball-Alt-Herren, die den Verein regelmäßig bei den Deutschen Altherren-Meisterschaften in Bad Münster am Stein vertreten.

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