Triathlon-Ass Hubertus Brand hat sein Erfolgsrezept von Tri-Club-Chef Stavro Petri.

Hubi Brand beim Zieleinlauf zum EM-Titel.
Hubi Brand beim Zieleinlauf zum EM-Titel.

Hubi Brand beim Zieleinlauf zum EM-Titel.

Detlef Ingenwerth

Hubi Brand beim Zieleinlauf zum EM-Titel.

Wuppertal. Als Hubertus Brand im vergangenen Wochenende bei den Europameisterschaften im Duathlon im Kernwasserwunderland in Kalkar als Erster über die Ziellinie lief, da strahlte ein Teil seines Ruhms auch nach Wuppertal aus. Schließlich trainiert „Hubi“, wie ihn in der Szene alle nennen, seit vier Jahren beim Wuppertaler Tri-Club-Chef und Triathlon-Experten Stavro Petri.

Der 49-Jährige Dortmunder, der auch Gesellschafter des Road-Stop Verbindungen ins Tal hat, hatte vor der Saison bereits angekündigt: „In diesem Jahr müssen Sieg her.“ Schließlich gehört er mit dem Übergang in die Altersklasse 50 nun zu den Jüngsten in seinen Konkurrenzen. „Ich hätte mit meiner Zeit aber auch bei den 45-Jährigen gewonnen“, sagt Brand fast entschuldigend. 1:58,53 Stunden benötigte er für die zehn Kilometer Laufen, 40 Kilometer Radfahren und wieder fünf Kilometer Laufen.

Der Titel ist sein bisher größter Erfolg, sein eigentliches Steckenpferd jedoch der Triathlon, zumal Schwimmen ursprünglich mal seine beste Disziplin war. „Inzwischen ist das alles in etwa ausgeglichen“, sagt Brand und rechnet das auch seinem Trainer Stavro Petri als Verdienst an.

Als er vor vier Jahren nach fast 20-Jähriger Pause wieder intensiv mit dem Wettkampfsport begonnen hat, habe er Unterstützung bei Petri gesucht. Die Zusammenarbeit läuft seitdem sehr gut, obwohl Brand selbst für das Dortmunder Triathlon-Team Tri-Geckos (NRW-Liga) startet.

Seinen Erfolg führt er auch darauf zurück, dass er inzwischen zweimal wöchentliche Kraft- und Athletikeinheiten in sein Training eingebaut hat. „Im Alter wird das immer wichtiger, weil die Muskulatur nicht mehr so leistungsfähig ist“, sagt Brand, der noch je dreimal pro Woche Einheiten auf dem Rad, im Wasser und auf der Laufstrecke absolviert. Dabei ist er mit Petri oder anderen Tri-Club-Sportlern auch ab und zu auf der Sambatrasse unterwegs oder – wenn er seinen Sohn einmal die Woche zum Scooter-Fahren in die Skater-Halle Wicked Woods bringt – auch auf der Nordbahntrasse. „Und mit dem Rad ist es von Dortmund nach Wuppertal ja auch nicht weit“, sagt Brand, der auf seinen Trainingstouren öfter mal am Roadstop Halt macht.

Sein nächstes großes Ziel ist jetzt die Triathlon EM auf der Olympischen Distanz Ende Mai in Lissabon. „Eine Medaille soll es da auch schon sein“, kündigt er selbstbewusst an.

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