WSV und Cronenberger SC sind die Favoriten der Stadtmeisterschaft, zuletzt gewann 2013 der TSV Ronsdorf.

Der TSV Ronsdorf war 2013 der letzte Turniersieger in der Uni-Halle und gehört auch diesmal wieder zum erweiterten Favoritenkreis. Das Gesicht des Teams hat sich allerdings stark verändert. Archiv
Der TSV Ronsdorf war 2013 der letzte Turniersieger in der Uni-Halle und gehört auch diesmal wieder zum erweiterten Favoritenkreis. Das Gesicht des Teams hat sich allerdings stark verändert. Archiv

Der TSV Ronsdorf war 2013 der letzte Turniersieger in der Uni-Halle und gehört auch diesmal wieder zum erweiterten Favoritenkreis. Das Gesicht des Teams hat sich allerdings stark verändert. Archiv

Andreas Fischer

Der TSV Ronsdorf war 2013 der letzte Turniersieger in der Uni-Halle und gehört auch diesmal wieder zum erweiterten Favoritenkreis. Das Gesicht des Teams hat sich allerdings stark verändert. Archiv

Wuppertal. Wenn nach den Favoriten der Fußball-Stadtmeisterschaften gefragt wird – die Endrunde steigt am Sonntag in der Uni-Halle – nennen fast alle Trainer den Wuppertaler SV und den Cronenberger SC an erster Stelle. Mit zehn (WSV) und vier Gewinnen (CSC) stehen beide Clubs in der Statistik des Turniers, das in diesem Jahr seine 28. Auflage erfährt, ganz vorne. Nur der TSV Ronsdorf, im Jahr 2013 bisher letzter Turniersieger, kann da mit vier Erfolgen noch mithalten.

Nach dem knappen Halbfinal-Aus gegen den CSC beim Südhöhenturnier dürfte mit den Zebras in der Uni-Halle noch stärker zu rechnen sein. Torjäger Lukas Reinartz, Felix Heyder und Nico Sudano stoßen dort neu zum Kader. „Wir freuen uns sehr auf das Turnier und auch ein mögliches Halbfinale gegen den Wuppertaler SV“, sagt Kilz angesichts der Ankündigung, dass der WSV fast nur gestandene Oberliga-Spieler mitbringen will. In der Gruppe gibt es zunächst das Duell mit Nachbar Linde, dessen Coach Björn Joppe zurückhaltend bleibt. „Hauptsache, die Jungs haben Spaß und spielen ordentlich Fußball.“

CSC will endlich mal wieder einen Titel

Etwas mehr sollte es laut Trainer Markus Dönninghaus für den Cronenberger SC sein. „Halbfinale ist Pflicht, danach ist alles möglich“, sagt Dönninghaus, der es leid ist, dass sein Team wie in den vergangenen Jahren auf den Südhöhen oder auch in der Uni-Halle zwar stets Halbfinale oder Finale erreicht, aber keine Titel gewinnt. Der letzte in der Uni-Halle datiert aus dem Jahr 2008. Läuft alles nach Plan könnten die Cronenberger, bei denen Nino Paland und Markus Becker wieder mitspielen, im Halbfinale auf Grün-Weiß treffen, das im vergangenen Jahr in der Halle alles abgeräumt hatte. Mit den Hallenkünstlern aus Wuppertals Osten, allen voran Tarkan Türkmen, der vor einer Woche Torschützenkönig auf den Südhöhen war, ist immer zu rechnen.

FSV-Trainer Bach vertraut auf die „Helden“ der Südhöhen

Nicht automatisch in der Favoritenrolle sieht Marc Bach, Trainer des FSV Vohwinkel, seine Mannschaft nach dem überraschenden Sieg beim Südhöhenturnier. „Das sind der WSV, Cronenberg, Ronsdorf und Grün-Weiß“, zählt Bach die klassenhöheren Teams auf. Er will auf die gleiche Mannschaft wie in Sudberg vertrauen. „Das haben die Jungs sich verdient.“

Sie könnten schon in der Vorrunde dem WSV mehr Mühe machen, als erwartet. Überraschungen sind die Würze in der Uni-Halle, und vielleicht sorgt einer der Qualifikanten des heute ab 10 Uhr vorgeschalteten Kreisliga-Turniers für eine.

CSC-Trainer Markus Dönninghaus hat abgesehen vom sportlichen Erfolg eine weitere Hoffnung: „Ich wünsche mir, dass die Schiedsrichter Grätschen unterbinden und so die Spieler schützen.“ Sollten ab kommendem Jahr die Futsalregeln in der Halle Pflicht sein, wäre das ohnehin verboten.

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