Die Regionalliga-Saison 2017/18 hat der WSV sensationell auf Rang drei beendet. Zeit, Bilanz zu ziehen.

Torschützenkönig und Mittelfeldspieler hatten die meiste Einsatzzeit.
Gino Windmüller (l.) und Christopher Kramer (hier gegen Rhynern) wurden in der abgelaufenen Spielzeit am meisten eingesetzt. Archiv

Gino Windmüller (l.) und Christopher Kramer (hier gegen Rhynern) wurden in der abgelaufenen Spielzeit am meisten eingesetzt. Archiv

Kurt Keil

Gino Windmüller (l.) und Christopher Kramer (hier gegen Rhynern) wurden in der abgelaufenen Spielzeit am meisten eingesetzt. Archiv

Wuppertal. Was den Spielstil beim WSV unter Trainer Stefan Vollmerhausen und seinem Nachfolger Christian Britscho angeht, hat sich einiges verändert, ein Blick auf die Saisonstatistik verrät allerdings, dass beide in dieser Saison ähnlich erfolgreich waren. Vollmerhausen brachte es in den 18 Spielen unter ihm auf einen Punkteschnitt von 1,61, unter Britscho lag der in 16 Spielen bei 1,68.

Unter den 29 eingesetzten Spielern (der Langzeitverletzte Sandy Husic kam auf keinen Einsatz, Marcel Damaschek machte nur ein Spiel, bevor er in Aachen zum Stammspieler wurde, Pierre Becken nur zwei Spiele, bevor er nach Berlin wechselte) stach Ligatorschützenkönig Christopher Kramer nicht nur wegen seiner 20 Treffer und vier Torvorlagen heraus. Er war auch der einzige, der in allen 34 Spielen auf dem Feld stand. Bei der Einsatzzeit überflügelte ihn Gino Windmüller mit 2963 Minuten in 33 Spielen um 20 Minuten. Mit acht Treffern war der lange Mittelfeldspieler auch der zweitbeste Schütze des WSV, gefolgt von Enzo Wirz und dem erst im Winter gekommenen Enes Topal mit jeweils fünf Treffern.

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Direkt dahinter steht schon Kevin Hagemann, der für seine vier Tore und drei Vorlagen nur neun Spiele Zeit hatte, bevor er gegen Aachen auf die Schulter fiel und in der Wintervorbereitung mit der gleichen Verletzung erneut ausfiel. Auch bei Gaetano Manno wäre bei weniger Verletzungspech sicher mehr drin gewesen als seine drei Tore und sechs Torvorlagen, die er in 21 Spielen beisteuerte.

Heidemann und Pagano die besten Vorbereiter

Noch mehr Tor-Assists gelangen nur Linksverteidiger Niklas Heidemann, der in 28 Spielen bei 2483 Einsatzminuten auf sieben Vorlagen und ein Tor kam. Heidemann war damit zusammen  mit  Silvio Pagano, der ebenfalls auf sieben Vorlagen und ein Tor kam, der beste Vorbereiter. Das zeigt auch die Offensivstärke  des WSV auf den beiden Außenpositionen in der Viererkette. Dabei fiel  Pagano in der Vorrunde noch einige Zeit aus, spielte mit seinen 32 Jahren dann nach dem Winter  ein konstant bärenstarke Serie.

 

Wickl stand 24 Mal im Tor des WSV, Mroß zehn Mal

Zu den Top-Ten, was die Einsatzzeiten der Feldspieler betrifft, gehören hinter Windmüller, Kramer, Heidemann, Wirtz und  Pagano (2103 Minuten)  noch  Kevin Pytlik (1666), der im kompletten Jahr 2018 verletzte Peter Schmetz (1632), Andre Mandt (1583), Gaetano Manno (1464) und  der zum Winter nach Wiedenbrück gewechselte Innenverteidiger Tristan Duschke (1438). Dahinter folgt übrigens direkt, der  für die gleiche Position gekommene Tjorben Uphoff (1412). Neben den Winterzugängen Uphoff, Topal, Sascha Schünemann, Semir Saric und Michael Blum stach als Neuentdeckung 2018 Marco Cirillo heraus, der mit seinen 19 Jahren zuletzt Stammspieler war und es auf vier Torvorlagen und einen Treffer brachte.

Auf der Torwartposition kam Joshua Mroß zu zehn Einsätzen, kassierte dabei neun Gegentore, Sebastian Wickl absolvierte 24 Partien und musste 38 Mal hinter sich greifen.

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