Am Sonntag empfängt der SV Jägerhaus-Linde die zweite Mannschaft des TSV Ronsdorf.

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Lindes neuer Trainer Michael Schulz blickt nach dem durchwachsenen Saisonstart seiner umformierten Mannschaft noch etwas skeptisch drein.

Lindes neuer Trainer Michael Schulz blickt nach dem durchwachsenen Saisonstart seiner umformierten Mannschaft noch etwas skeptisch drein.

Uwe Schinkel

Lindes neuer Trainer Michael Schulz blickt nach dem durchwachsenen Saisonstart seiner umformierten Mannschaft noch etwas skeptisch drein.

Wuppertal. Vor dem brisanten Nachbarschafts-Derby zwischen dem SV Jägerhaus-Linde und dem TSV Ronsdorf II (Sonntag, 15 Uhr, Linde) haben beide Mannschaften nach ihren Auftaktniederlagen am zweiten Spieltag mit deutlichen Siegen ein Zeichen gesetzt. Linde überrollte Höhscheid/Widdert mit 6:2, die Zebras waren beim 5:1 über Einigkeit Dornap in Spiel- und Torlaune. In der abgelaufenen Saison waren die Linder gegen die Erstvertretung des TSV Ronsdorf noch der „Underdog“. Gegen die „Zweite“ wollen sie nun mit aufgerüsteter und umgekrempelter Mannschaft den Ortskampf zu ihren Gunsten entscheiden.

„Der Linder-Auftritt gegen die starken Solinger nötigt uns Respekt ab, aber wir glauben an unsere Chance“, sagt TSV-Coach Axel Kilz. „Wir wollen auch auf Linde schnell nach vorn spielen und unsere Chancen noch besser ausnutzen.“ Jan Schwedler und Stefan Lamster fehlen dabei.

Mit neun Toren hat Linde aktuell die stärkste Offensive der Liga, kurios dabei, dass Thomas Stotko bereits vier Elfmeter verwandeln konnte. Das Duell gegen die Zweite des TSV ist für die Linder ähnlich brisant wie ein Spiel gegen die Erste. „Wir dürfen uns nicht davon blenden lassen, dass es die zweite Mannschaft ist“, warnt Trainer Michael Schulz. „Die Jungs haben die Euphorie der Aufstiegssaison mitgenommen, außerdem steht hinter den Aufstiegen der Ronsdorfer große Qualität in allen Bereichen.“

Die Linder sind nach ihrem personellen Umbruch noch in der Findungsphase, deshalb sieht Schulz den TSV leicht im Vorteil, weil die Mannschaft eingespielt ist. Stürmer Tomasz Sieron hat mit seinen beiden Toren und der Vorarbeit zu einem weiteren Treffer gegen Höhscheid gezeigt, wie wertvoll er für die Linder werden kann. Die zuletzt beruflich verhinderten Manske-Brüder fehlen auch im Derby.

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