Handball-Verbandsliga: Nach den 20:21 sind die Cronenberger noch nicht aller Abstiegssorgen ledig. LTV II verlässt die Kraft.

Cronenberger TG - Solinger TB 20:21 (10:7). Irgendwie schafft es die CTG noch nicht, sich über die Ziellinie zu retten. Am fünftletzten Spieltag kassierte die Mannschaft von Trainer Ronny Lasch, obwohl die meiste Zeit der Partie vorne liegend, erneut eine unnötige Heimniederlage und musste den Tabellennachbarn aus der Klingenstadt den endgültigen Klassenerhalt feiern lassen.

„Unsere junge Truppe hat jetzt den zweiten Matchball zur fast endgültigen Rettung vergeben“, sagte Frank Bombosch, einer der ehrenamtlichen Helfer bei der CTG, enttäuscht. Dank der überragenden Deckungsarbeit mit einem starken Peter Löhe dahinter konnten die Gastgeber zur Pause einen Drei-Tore-Vorsprung (10:7) herauswerfen. Der hätte bei besserer Chancenverwertung auch noch höher ausfallen können. Nur vier Mal musste Löhe vom Feld aus hinter sich greifen. Spielmacher Robin Wenske merkte man nach seiner Genesung die fehlende Spielpraxis an. Levin Bohe konnte nicht an die überragende Form der jüngsten Spiele anknüpfen. „Matthias Ley hätte bei kompletter Ausschöpfung seines Wurfrepertoires noch mehr als seine sieben Tore erzielen können“, berichtete Bombosch, der auch einige Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns kritisierte. Durch die Niederlage müssen die Dörper ihren Blick nun doch auf die näher kommenden Abstiegsplätze richten. Der Tabellenvorletzte Wülfrath hat nach der Entlassung seines Trainers, dem Ex-CTG-Kreisläufer Andreas Linke, mit einigen Verstärkungen, darunter der vom LTV gekommene Florian Lepper, eine Aufholjagd begonnen. Nur noch fünf Punkte beträgt der Vorsprung der Cronenberger, bei noch vier Spielen. e.ö. CTG: Löhe, Atay - Schächt (2), Biermann (5), Bons (1), Röhrig, Wichmann, Mucha, Wenske (1), Halbach, Feltgen (1), Neumann, Ley (7/2), Bohe (3), Schaller, Zuleger.

SG Langenfeld - LTV Wuppertal II. 36:24 (21:12). „Das war eine wesentlich zu hohe, aber eine absolut verdiente Niederlage“, sagte LTV-Trainer Marc Ross, der die Schlappe beim Spitzenreiter anerkannte. Sein Team lag bei den offensichtlich überraschten Rheinländern nach sehr starkem Beginn zunächst ständig in Front. Doch in er einer konzentrierten Phase stellte der Aufstiegsaspiranten die Kräfteverhältnisse wieder her und ließ schon ahnen, dass ein dezimierter LTV – einige Leistungsträger waren erst gar nicht angereist – schon zur Halbzeit keine Hoffnung auf jegliche Punkte haben sollte. LTV: Biermann Mühlenbrock - Gusewski, Knaupe (3), Pauksch (2), Müller, Plaue (2), Möglich, Salz, Oberbossel (6), Breenkötter (2).

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