Im Niederrhein-Pokal sind die beiden Landesligisten eine Runde weiter. Für den SSV Germania ist in Essen-Werden Endstation.

Im Niederrhein-Pokal sind die beiden Landesligisten eine Runde weiter. Für den SSV Germania ist in Essen-Werden Endstation.
Sercan Er erzielte zwei Treffer für den CSC im Pokal, aber er wird im ersten Punktspiel fehlen.

Sercan Er erzielte zwei Treffer für den CSC im Pokal, aber er wird im ersten Punktspiel fehlen.

Andreas Fischer

Sercan Er erzielte zwei Treffer für den CSC im Pokal, aber er wird im ersten Punktspiel fehlen.

VfL Benrath - FSV Vohwinkel 1:2 (1:2). In der ersten Runde des Niederrhein-Pokals setzte sich der Landesligist FSV Vohwinkel mit einem verdienten 2:1-Erfolg beim Bezirksligisten VfL Benrath durch. Der FSV fand wesentlich schneller in die Partie und schockte die Gastgeber bereits nach drei Minuten: Defensivakteur Sascha Dum hatte sich auf der linken Seite durchgetankt und den Ball von der Grundlinie in den Strafraum gebracht, wo Freddy Lühr eiskalt einnetzte.

Die Wuppertaler schienen keine Zweifel aufkommen lassen zu wollen, wer in die nächste Runde einziehen wird. Die Benrather konnten den FSV-Angriff in der achten Minute zwar zunächst klären, doch Daniel Kabbe, der gemeinsam mit Robin Götze den „Sechser“ gab, schloss unwiderstehlich aus rund 20 Metern zum 2:0 ab.

„Danach haben wir versäumt, den Sack zuzumachen und das dritte Tor zu erzielen“, sagte FSV-Trainer Thomas Richter und kritisierte die fehlende Zielstrebigkeit seiner Akteure, die nach einer halben Stunde unkonzentrierter agierten und mit dem Pausenpfiff den Anschlusstreffer kassierten. Shohei Yamashita war nach einem Einwurf der Gastgeber zur Stelle. Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein echter Pokalfight, obwohl Asterios Karagiannis zwischen den Pfosten selten ernsthaft geprüft wurde. Die Gästeangriffe verpufften ebenso, nur bei Lührs Aluminiumtreffer wurde es gefährlich. Die Defensive des FSV mit Dum, Winter, Alijevic und Gomez ließ in der Schlussphase nichts mehr anbrennen und verteidigte den Vorsprung. „Mit der letzten halben Stunde bin ich überhaupt nicht zufrieden, da ich mehr klarere Aktionen erwarte“, so Richter.

DJK Twisteden – Cronenberger CSC 0:9 (0:3). Freitag Abend, 30 Grad, 100 km Anreise: Für den Pflichtspielauftakt gab es sicher angenehmere Aufgaben. Von den Umständen ließ sich der CSC aber nie beirren, dominierte die Partie in Kevelaer an der holländischen Grenze und zeigte sich gegen den Bezirksligisten torhungrig. Trainer Peter Radojewski war zufrieden: „Wir haben das hervorragend gemacht und die Vorgaben umgesetzt.“ Die Gastgeber waren dem CSC, bei dem der frisch verpflichtete Dominik Heinen sein Debüt feierte, sowohl spielerisch, als auch läuferisch klar unterlegen. Einzig zu Beginn bot sich Twisteden nach einer Unaufmerksamkeit in der CSC-Defensive eine Möglichkeit. Die Partie war zur Pause bereits entschieden, den Fuß vom Gaspedal nahm der CSC dennoch nicht. „Die Mannschaftsteile haben sehr gut zusammengearbeitet. Dennoch ist natürlich noch viel Luft nach oben. Gegen den TVD Velbert am kommenden Sonntag, für mich Aufstiegsfavorit Nummer Eins, werden Kleinigkeiten entscheiden“, blickt Radojewski auf den Saisonstart. Torschützen in Twisteden: Kabiru Mohammed, Marvin Mühlhause, Sercan Er (jeweils 2), Davide Leikauf, Tarkan Türkmen, Thomas Held.

SC Werden-Heidhausen - SSV Germania 4:1 (1:1). Im Duell zweier Kreisligisten roch es für die Germanen zur Pause noch nach zweiter Runde Niederrheinpokal. Kapitän Jannick Weitzel (22.) brachte die Gäste, die das Geschehen im ersten Durchgang komplett im Griff hatten, in Führung. Vom Essener Bezirksliga-Absteiger war zunächst wenig zu sehen, bis kurz vor der Halbzeitpause. „Da haben wir uns ein blödes Gegentor gefangen“, so Germanen-Trainer Damian Schary. Der war mit der Leistung seiner Mannschaft durchaus zufrieden, zumal man am Tag zuvor noch beim Germanen-Cup auflief und insgesamt eine intensive Trainingswoche hinter sich hatte. Neuzugang Christian David verpasste nach Wiederanpfiff die dicke Möglichkeit zur erneuten Führung. Es waren jedoch die Essener, die durch einen Doppelschlag (56. und 58.) die Weichen auf Sieg stellten. „Danach waren wir einfach platt, da haben sich die kräftezehrenden Tage bemerkbar gemacht“, sagte Schary, der seiner Mannschaft trotz der Niederlage überhaupt keinen Vorwurf machen wollte: „Wir sind auf einem guten Weg.“ Die Entscheidung für die gnadenlos effektiven Gastgeber fiel eine Viertelstunde vor Schluss. ryz

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