Bundesliga-Start
Symbolbild.

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dpa

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Da staunten einige Zuschauer nicht schlecht, als sie am Samstag zum Freudenberg schlenderten und von einem Absperrband empfangen wurden. Weil durch die anhaltende Hitze der Kunstrasenplatz in Mitleidenschaft gezogen wurde, musste der 3.Germanen-Cup kurzerhand auf dem Rasenplatz nebenan ausgetragen werden.

Dort traten sechs Mannschaften (SSV Germania, Cronenberger SC, SV Jägerhaus-Linde, ASV Wuppertal, Westfalia Herne und die SpVgg Erkenschwick) in zwei Dreiergruppen gegeneinander an. Einen Tag nach dem Erstrundenerfolg im Niederrheinpokal nutzte der CSC die ganze Breite seines Kaders und gewann auch den Germanen-Cup. Im Finale gegen Gastgeber Germania behielt der Landesligist aber erst nach Elfmeterschießen die Oberhand.

Die Gastgeber selbst schrieben positive Schlagzeilen (unter anderem 3:0 gegen Linde). „Die Jungs haben sich gut präsentiert, das war eine gute Vorbereitung auf unser Niederrheinpokalspiel“, so Trainer Damian Schary. Mehr als eine Randnotiz bildeten zwei Rote Karten, die Schiedsrichter Reiner Gohres in der Vorrundenpartie des CSC gegen die SpVgg Erkenschwick verteilte. Aus Cronenberger Sicht besonders bitter, dass es Kapitän Sercan Er traf. Nach einem Foulspiel gerieten Cronenberger und Erkenschwicker gleichermaßen aneinander.

Aus Verantwortlichen- und Spielersicht sorgte die überzogene Reaktion des Schiedsrichters für Verärgerung. „Rene Lewejohann (Trainer Erkenschwick) und ich sind zu ihm hin und haben ihn darum gebeten, noch einmal Gnade vor Recht walten zu lassen, er hat aber auf stur gestellt.“sagte Peter Radojewski. Lewejohann bließ ins gleiche Horn: „Wir sprechen da als Trainer eine Sprache. Der Schiedsrichter hätte zu uns kommen können, wir hätten das vernünftig geregelt“.

Die Konsequenz des Ganzen: Sercan Er und seinem Gegenspieler drohen nun kurz vor Saisonstart wochenlange Sperren. Der Turniersieg seiner Mannschaft geriet für Radojewski so zur Nebensache. Für Unmut sorgte bei vielen Beteiligten zudem die Tatsache, dass bei den Spielen selbst keine Linienrichter zur Verfügung standen. „In einem so hochkarätig besetzten Turnier hätte man das eigentlich erwarten dürfen.“‘ so Radojewski.

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