Oberligist pfeift personell aus dem letzten Loch.

Wuppertal. Bereits am Samstag um 16 Uhr wird die Oberligapartie zwischen dem Cronenberger SC und dem 1. FC Bocholt auf der Sportanlage an der Hauptstraße angepfiffen. Eigentlich hatten die Cronenberger genügend Zeit, um die 0:6-Schlappe bei den Sportfreunden Baumberg zu verdauen. Doch die Verletzungsprobleme wurde der abstiegsgefährdete CSC über die Ostertage nicht los. „Im Gegenteil, denn mit Tim Schättler und Bruno Silva Ferreira kommen am Samstag zwei weitere Verletzte hinzu“, sagt Trainer Peter Radojewski.

Sieben Spiele hat der CSC noch vor der Brust, darunter vier Heimspiele. Aussichtslos ist die Lage im Abstiegskampf sicherlich nicht, denn spätestens in zwei Wochen darf Radojewski auf einige Rückkehrer hoffen. Und der Abstand zum rettenden Ufer beträgt gerade einmal einen Zähler. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass der CSC mit 68 Toren die meisten Gegentreffer in der Oberliga kassiert hat. Von seiner Rumpftruppe erwartet er am Samstag vor allem eine ordentliche Leistung und ein akzeptables Ergebnis. „Wir waren erfolgreich damit, höher zu stehen und früher gegen den Ball zu arbeiten, aber das ist bei unserer aktuellen personellen Situation wohl nicht möglich“, so Radojewski.

Die Niederlage in Baumberg war deftig, da will sich der CSC gegen die Bocholter besser aus der Affäre ziehen. „In Baumberg hat nach der Pause kein einziger Spieler Normalform gezeigt“, kritisiert der Trainer.

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