Neulinge wie alte Hasen von der sechsten Auflage auf Küllenhahn begeistert.

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Betrieb in der Wechselzone. Nach dem Schwimmen schwangen sich die Teilnehmer aufs Mountainbike.

Betrieb in der Wechselzone. Nach dem Schwimmen schwangen sich die Teilnehmer aufs Mountainbike.

Andreas Fischer

Betrieb in der Wechselzone. Nach dem Schwimmen schwangen sich die Teilnehmer aufs Mountainbike.

Wuppertal. „Ich bin total nervös“, sagt Daniel Maulshagen vor dem Startschuss. „Das packen wir schon“, muntert ihn sein Mitstreiter Benedikt Schneider auf. Die beiden Freunde gehörten gestern zu den rund 400 Startern beim sechsten Sparda-Bank Crosstriathlon rund um das Freibad Neuenhof und nahmen zum ersten Mal am so genannten Bergischen Hämmerchen teil.

500 Meter schwimmen, 14 Kilometer radfahren und fünf Kilometer laufen stehen ihnen bevor. „Wir sind sehr gut vorbereitet. Aber Hauptsache ankommen“, gibt Daniel Maulshagendie Devise vor. Mit Kumpel Stefan Kinnert haben sich die Beiden ein halbes Jahr auf den Triathlon vorbereitet. „Stefan ist noch ein Mallorca-Urlaub dazwischen gekommen“, sagt Benedikt lachend. Dann geht es für die Drei ins Becken.

Auf dem Gelände der AWG-Müllverbrennungsanlage ist derweil der Teufel los. Hunderte Zuschauer haben sich versammelt und feuern die rund 400 Triathleten auf der Radpiste und Laufstrecke lautstark an. „Auf gehts - noch eine Runde“, brüllt Claus Wyneken vom Staffel-Team „Atemnot“ seinem Kollegen zu. Er nimmt wie viele Hobby-Athleten zum ersten Mal an der Veranstaltung teil und ist begeistert: „Die Stimmung ist einfach fantastisch.“ Das sieht auch Petra Langenbruch so: „Alles ist super organisiert. Die Kinder haben viel Spaß. Es herrscht eine tolle Atmosphäre“. Die kleinen Besucher konnten sich auf einer Hüpfburg und an einem Kletterfelsen austoben. Zudem versorgten die Wuppertaler Tafel und der Reitverein Sudberg die Zuschauer mit Kaffee, Kuchen und Würstchen.

Organisator Dieter Fickert vom Tri-Club Wuppertal ist mit dem Ablauf der Veranstaltung zufrieden. „Am Samstag haben wir noch im Regen aufgebaut. Jetzt scheint zum Glück die Sonne“, sagt Fickert. Alle Starter erreichen wohlbehalten und unter den Anfeuerungsrufen von Familie und Freunden das Ziel.

Auch die drei Kumpels Daniel, Benedikt und Stefan laufen nach gut anderthalb Stunden an den Cheerleadern vorbei über die Ziellinie. „Ich bin fix und fertig. Völlig am Ende,“ keuchte Daniel Maulshagen. Benedikt Schneider meint:„Die letzten zwei Kilometer waren brutal. Aber es hat sich gelohnt.“ Stefan Kinnert, ist zu kaputt, um etwas sagen zu können. Doch in seinen müden Augen ist ein glückliches Lächeln zu erkennen. Geschafft!

In der morgigen Ausgabe lesen Sie noch einen Bericht über das Abschneiden der Rookies und von WZ-Redakteur Manuel Praest.

Die Sieger: Bergischer Hammer (750 m Schwimmen, 28 km Radfahren, 10 km Laufen, rund 150 Starter): Jan Veldhuis (TuS 08 Lintorf) 2:05:39 und Nora Honke (DLC Aachen) 2:21:16. Bergisches Hämmerchen (500m/14 km/5 km): Männer: Lorant Jeschina (Trek Bicycle Essen) 1:10:16; Frauen: Kristin Deter 1:26:18 Staffel (Distanz: Bergischer Hammer): Werthers Echte 1 2:07:54 Ergebnisse im Internet unter: http://wuppertal-tria.r.mikatiming.de/2013/

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