Tennis-Stadtmeisterschaft: Einzel-Vizemeister Bastian Cornelius hält sich im Doppel schadlos.

Tennis-Stadtmeisterschaft: Einzel-Vizemeister Bastian Cornelius hält sich im Doppel schadlos.
Thomas Mühlinghaus (l.) und Bastian Cornelius gewannen das Doppelfinale mit 7:5, 6:3.

Thomas Mühlinghaus (l.) und Bastian Cornelius gewannen das Doppelfinale mit 7:5, 6:3.

Stefan Fries

Thomas Mühlinghaus (l.) und Bastian Cornelius gewannen das Doppelfinale mit 7:5, 6:3.

Das Herren-Doppel bildete den abschließenden Höhepunkt der 53. Offenen Stadtmeisterschaften im Tennis. Gegenüber standen sich mit den vielfachen Meistern Bastian Cornelius und Thomas Mühlinghaus (Gold-Weiss) und Sebastian Harks (SV Bayer) und Bastian Glimpel (GW Lennep) vier Spieler, die sich nicht nur bestens kannten, sondern auch schätzten. Cornelius war dabei im vorigen Jahr zusammen mit Harks Doppelmeister geworden. Zur Freude der zahlreichen Fans gab es vom ersten Aufschlag bis zum Matchball Tennis auf hohem Niveau zu bewundern, wobei bis zum 6:5 für Cornelius/Mühlinghaus alle vier Kontrahenten ihre Aufschläge durchbrachten. Dann spielte auch das Glück eine Rolle, als Cornelius einen Ball mit Vehemenz an die Netzkante knallte, die Filzkugel dann aber wie tot in die gegnerische Hälfte plumpste. Der entscheidende Ball für den Satzsieg.

Dass Brachialgewalt manchmal ein gutes Mittel ist, zeigte der Gold-Weiss-Vorsitzende Bastian Cornelius immer dann, wenn er über Kopf den Ball mit solcher Wucht ins Feld von Harks/Glimpel hämmerte, dass er hoch aufsprang und unerreichbar über den Abgrenzungszaun flog. Ein Aufschlagverlust von Bastian Glimpel war das entscheidende Moment für einen 6:3-Erfolg des Gold-Weiss-Duos. Den tosenden Applaus hatten sich jedoch alle Vier redlich verdient.

Das Damen-Doppel verlief weniger spektakulär, weil nämlich Melanie Muhsal und Christina Klotz, beide Mitglieder des Regionalliga-Damen-30-Teams des SV Bayer, den jungen Schwestern Michelle und Denise Bräuer (Erkrath) nicht die Spur einer Chance ließen und für ihr 6:0 und 6:1 in nicht einmal einer Stunde gewannen.

Heiß umkämpft das Match der Damen 40 des WTC Dönberg, die alle vier Doppel-Finalistinnen stellten. Sylvia Hüttemann an der Seite ihrer Freundin Birgit König gegen Sandra Schöneweiß und Nicola Schwerter-Kieczka. Alle vier gehören zum Team, das in die Niederrheinliga aufgestiegen ist, und das machte sich beim Niveau positiv bemerkbar. Auch wenn Hüttemann/ König bisweilen in Schwierigkeiten gerieten, am Ende gewann sie mit 6:3 und 6:4. Michael Krapp, der WTC-Trainer, war am Sieg im Herren-Doppel 40 als Partner von Pierre Ladage (TC Halden) beteiligt. Sie schlugen die Kamener Jurisch/Rhomberg 6:4 und 6:3.

Dass sich die Favoriten Stefan Ganns und Manfred Nickäs (Blau-Weiss Elberfeld) bei den Herren 55 gegen das WTCD- UTC Duo Frank Heller und Ulrick Pick 2:6 und 2:6 geschlagen geben mussten, fand nur eine ehrliche Erklärung. „Wir haben einfach nur großen Mist gespielt“, gab Stefan Ganns ohne Umschweife zu.

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