Tennis: Die Spieler mussten sich in die Hallen retten.

Blitze zuckten schon um 18.30 Uhr über den Barmer Südhöhen, doch eine Viertelstunde später prasselte ein Wolkenbruch auf Aktive und Zuschauer bei den Bergischen Tennismeisterschaften am Toelleturm und im Fischertal und unterbrach die laufenden Spiele. „Die Hallen in der Umgebung wissen Bescheid“, beschied Turnierleiter Wolfgang Luchtenberg den weiblichen und männlichen Cracks, die dann nach Ronsdorf, zu Grün-Weiss auf Kapellen und in die TeZet-Halle in der Hatzfelder Straße steuerten. Etliche Fans fuhren mit, um zu erfahren, ob Tom Tillger (NBV Velbert), der schon Mathias Huning und den Titelverteidiger Moritz Poswiat aus dem Turnier geworfen hatte, auch gegen Nino Toto (SV Bayer) bestehen würde.

6:5 für den 1,99 Meter großen Toto hieß es bei Gewitterbeginn. Mitfavorit Jan Augustat (Bayer) schien gegen den Außenseiter Jona Glitschel, der gegen die Nummer drei der Setzliste, Jan Kochems (Bayer) gewonnen hatte, einem sicheren Sieg entgegenzusteuern. Er führte 6:3. Vorher, bei Sonnenschein, hatte die Top-Favoritin der offenen Damenklasse, Ana-Lena Toto, (SV Bayer) ihre Vereinskameradin Alina Günther deutlich 6:2 und 6:1 besiegt. „Ich habe dummer Fehler gemacht, aber auch wenn ich ein, zwei Spiele mehr gewonnen hätte: Die Ana-Lena ist einfach besser“, gab Alina Günther zu.

Ein wahres Marathon-Match über knapp drei Stunden lieferten sich bei den Damen 40 die Favoritin Sandra Schöneweiß (WTC Dönberg) und Mariola Rath (SG Fischertal). Trotz 5:2-Führung im zweiten Satz, unterlag Schöneweiß 6:7 und hatte auch im Matchtiebreak mit 5:10 nicht die Nerven für einen Sieg. fwb

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