BHC Fans
Grund zum Jubeln haben die Spieler und Fans des BHC - diesmal aber wegen der Entscheidung des höchsten DHB-Gerichts.

Grund zum Jubeln haben die Spieler und Fans des BHC - diesmal aber wegen der Entscheidung des höchsten DHB-Gerichts.

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Grund zum Jubeln haben die Spieler und Fans des BHC - diesmal aber wegen der Entscheidung des höchsten DHB-Gerichts.

Wuppertal. Noch bis zum 5. Februar hat Handball-Zweitligist Bergischer HC WM-Pause, und dennoch haben die Löwen am Mittwoch einen großen Sieg gelandet. Wie von den Bergischen erhofft, gab das Bundesgericht als höchste DHB-Instanz dem Einspruch des BHC statt und korrigierte die Entscheidung des Bundessportgerichts im „Fall Pekeler“.

Damit erhält der Verein die ursprünglich gewonnenen und vom Bundessportgericht aberkannten sechs Punkte aus den Partien gegen Bittenfeld, Coburg und Frankfurt wieder zurück. Mit nun 31:7 Punkten ist der BHC damit neuer Tabellenführer der 2. Liga Süd, einen Punkt vor Hüttenberg und Düsseldorf. Die offizielle Tabelle wurde am Abend bereits geändert.

„Nähere Informationen liegen mir noch nicht vor“, sagte BHC-Manager Stefan Adam, man konnte sich nach der Kurzmitteilung über das in Kassel gefällte Urteil aber den Jubel vorstellen. Das Unternehmen Erstliga-Aufstieg hat damit nach der zuletzt makellosen Serie weiteren Rückenwind erhalten.

Details zur Urteilsbegründung werden erst in den nächsten Tagen erwartet, ebenso Reaktionen aus Bittenfeld, Coburg und Frankfurt. Diesen Vereinen bliebe nur noch der Gang vor ein Zivilgericht, den der BHC für den Fall einer erneuten Niederlage selbst bereits angekündigt hatte.

„Unsere Rechtsauffassung war immer klar, es kann doch nicht sein, dass sich die Handball-Liga Regeln gibt, die dann durch den DHB ausgehebelt werden, obwohl gar nicht alle Vereine der Bundesligen dort Mitglied sind“, hatte Stefan Adam stets betont. Wie berichtet hatte der BHC Jens Pekeler nach einem technischen Foul bereits nach einem Spiel Sperre wieder eingesetzt, wie das in der Spielordnung der HBL geregelt ist. Der DHB sieht dagegen eine Mindestsperre von zwei Wochen vor, worauf sich Coburg, Bittenfeld und Frankfurt bei ihrem Einspruch berufen hatten. In erster Instanz hieß es noch HBL-Recht kann DHB-Recht nicht aushebeln. Das sahen die Richter am Mittwoch offenbar anders.

Das Bundessportgericht des DHB hatte im November den Antragstellern Coburg, Bittenfeld und Frankfurt die jeweils zwei Punkte aus den verlorenen Partien gegen den BHC zugesprochen.

Das Bundesgericht des BHC bildet die zweite Instanz. Besetzt war es mit Klaus Heinrich Deckmann (Husum), Karlheinz Sendke (Berlin) und Jens Peter Isensee (Irxleben).

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