Trainer des Bergischen HC sieht „ein absolutes Spitzenspiel der zweiten Liga“.

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Arnor Gunnarsson sah in der verbesserten Abwehrarbeit in den Schlussminuten den Schlüssel zum Erfolg.

Arnor Gunnarsson sah in der verbesserten Abwehrarbeit in den Schlussminuten den Schlüssel zum Erfolg.

Andreas Fischer

Arnor Gunnarsson sah in der verbesserten Abwehrarbeit in den Schlussminuten den Schlüssel zum Erfolg.

Wuppertal. BHC-Trainer Sebastian Hinze beglückwünschte seine Mannschaft, die unglaublich Charakter bewiesen habe. „Im ersten Abschnitt haben wir etwas die Konsequenz im Spiel vermissen lassen. Mit der Umstellung in der Defensive und gnadenlosem Tempo hatten wir dann die entscheidenden Faktoren auf unserer Seite“, sagte der BHC-Coach, der die Partie als „absolutes Spitzenspiel der zweiten Liga“ einstufte.

Leipzigs Trainer Uwe Jungandreas wollte seinen Spielern ob des in der Schlussphase verspielten Fünf-Tore-Vorsprungs keinen Vorwurf machen. Als einen der Gründe für die Probleme sah er fehlende personelle Alternativen, da drei Stammspieler derzeit verletzt sind. DHfK-Kapitän Thomas Oehlrich war ebenfalls enttäuscht und führte die Zeitstrafen gegen seine Mannschaft als spielentscheidend an. „Wenn man solch dumme Fouls begeht, braucht man sich nicht wundern, wenn man nur noch zu Viert auf dem Platz steht. Und wenn man dann eben auch noch im Angriff seine Linie verliert, ist selbst ein Fünf-Tore-Vorsprung schnell weg.“

BHC-Rechtsaußen Arnor Gunnarsson fand, dass die verbesserte Abwehrarbeit in den Schlussminuten den Ausschlag gegeben hat. Die Frage, ob es sinnvoll gewesen wäre, Gerlich früher kurz zu decken, stellte sich für ihn nicht. Zum einen, weil der BHC die Partie gewonnen hatte und zum anderen, „weil der Gerlich von jeder Position werfen kann und deswegen besonders schwer zu verteidigen ist“. Dass er sein privates Duell gegen Leipzigs russischen Nationalkeeper Igor Levshin gewonnen hatte, freute ihn zusätzlich. „Bei der WM haben wir mit Island gegen die Russen verloren und er hat überragend gehalten.“

Ebenfalls ein spezielles Duell lieferten sich Jan Artmann und Leipzigs Alexander Feld. Die beiden Youngster waren mit der Düsseldorfer A-Jugend gemeinsam Deutscher Meister geworden . „Er ist wirklich ein guter Kumpel, und es freut mich, dass er ein super Spiel gemacht hat“, sagte Artmann. Den direkten Torvergleich hatte der BHC-Linksaußen zwar mit 2:8 verloren, doch für den Teamplayer war das angesichts des glücklichen Spielausgangs absolut zweitrangig. LEN

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