Gegen den Vorletzten TSG Friesenheim will der BHC seine tolle Heimbilanz ausbauen.

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Auch Christian Hoße blickt voll konzentriert auf Friesenheim. Nach überstandener Lehrlingsprüfung ist er wieder an Bord.

Auch Christian Hoße blickt voll konzentriert auf Friesenheim. Nach überstandener Lehrlingsprüfung ist er wieder an Bord.

Auch Christian Hoße blickt voll konzentriert auf Friesenheim. Nach überstandener Lehrlingsprüfung ist er wieder an Bord.

Andreas Fischer, Bild 1 von 2

Auch Christian Hoße blickt voll konzentriert auf Friesenheim. Nach überstandener Lehrlingsprüfung ist er wieder an Bord.

Wuppertal/Solingen. Was der Bergische HC vor einer Woche ganz knapp verpasst hatte – nämlich einen Sieg beim HSV Hamburg – gelang am Mittwoch dem HBW Balingen, einem der potenziellen Mitbewerber im Abstiegskampf. Schon allein dadurch sieht Kapitän Viktor Szilágyi keine Gefahr, dass sein trotz guter 15:17-Punkte auf Platz 14 abgerutschter BHC den nächsten Gegner TSG Friesenheim unterschätzen könnte. Klar: Wenn der Aufsteiger am Samstag (Anwurf 19 Uhr) als Gast in die Klingenhalle kommt, ist der Bergische HC Favorit. Vier Spiele, vier Siege in der Klingenhalle – Friesenheim hat andererseits auswärts keinen einzigen seiner bisher erst sechs Zähler geholt. Aber Szilágyi, wie auch Trainer Sebastian Hinze, machen eine andere Rechnung auf.

„Wenn wir es schaffen, unsere Qualität aufs Feld zu bringen, haben wir gute Chancen zu gewinnen“, sagt Szilágyi. „Gerade gegen direkte Konkurrenz haben wir uns auf die Fahnen geschrieben, ein Stück mehr zu investieren als der Gegner. Gegen Bietigheim, Minden und Balingen haben wir das gut geschafft“, ist Hinze auch für Samstag optimistisch. Es gebe nicht den geringsten Anlass, nachzulassen, zumal auch Friesenheim etwa mit Nationalspieler Erik Schmidt am Kreis oder dem Ex-Cronenberger Andrej Kogut als Mittelmann über Qualität verfüge.

Ob Kapitän Viktor Szilágyi auf dem Feld wieder mit dabei sein kann, ist weiter offen. Das Röntgenbild seines angebrochenen Daumens offenbarte zwar, dass alles gut verheilt, im Training muss die Hand Belastungstests aber erst noch bestehen. Im Übrigen vertraut Hinze voll auf Alexander Oelze, der als Regisseur zuletzt die volle Last getragen hatte. Dass Oelze in Hamburg in letzter Minute einen Siebenmeter verworfen hatte, sieht Hinze nicht als Problem. „Er hat Verantwortung übernommen, und da passiert auch so etwas mal. Das muss und wird er wegstecken.“

Wieder mit dabei ist am Samstag auf jeden Fall Linksaußen Christian Hoße. In Hamburg fehlte er wegen der letzten Prüfung seiner Bankkaufmann-Lehre. Jetzt will er sich wieder völlig unbelastet auf seinen BHC konzentrieren – und auf Gegner Friesenheim.

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