Sportdirektor des Handball-Zweitligisten nimmt die Liga nicht auf die leichte Schulter.

Sportdirektor des Handball-Zweitligisten nimmt die Liga nicht auf die leichte Schulter.
Viktor Szilágyi warnt davor, dass in der 2. Bundesliga keine Fehler verziehen werden.

Viktor Szilágyi warnt davor, dass in der 2. Bundesliga keine Fehler verziehen werden.

Viktor Szilágyi warnt davor, dass in der 2. Bundesliga keine Fehler verziehen werden.

Andreas Fischer, Bild 1 von 2

Viktor Szilágyi warnt davor, dass in der 2. Bundesliga keine Fehler verziehen werden.

Wuppertal. Ruhige Tage in der Heimat Österreich? Nein, die hatte Viktor Szilágyi während des Trainingslagers des Bergischen HC in der Steiermark wahrlich nicht. Ins Torwart-Training sei er intensiv eingebunden worden. Und dann gab es ja noch die Bergwanderung, die er mit Christoph Rath und Markus Pütz angetreten hatte. Drei Stunden waren veranschlagt, sechs sind es geworden. „Da hatten wir sicherlich mehr von der Natur“, sagt Szilágyi. Und wohl auch genug Zeit, um sich Gedanken über die neue Saison zu machen.

Das sagt Viktor Szilágyi über. . .

. . . die Abstiegs-Saison: „Die gute Rückrunde erleichtert es uns. Und auch, wie die Zuschauer uns verabschiedet haben. Insgesamt war es eine Saison, in der vieles nicht planbar war. Wir haben auch alles versucht: drei Nachverpflichtungen, ich habe wieder gespielt. Wir haben dem Trainer den Rücken gestärkt, der das dann wieder voll zurückgezahlt hat. Wenn man am Schluss aufgrund des Torverhältnisses absteigt, gibt es unendlich viele Situationen, an die man denkt. Aber als Profi motiviert man sich immer neu für eine Aufgabe, jetzt geht es weiter.“

. . . die harte Phase der Vorbereitung: „Die Zeit haben wir perfekt genutzt. Die neuen bringen frischen Wind rein, die Mannschaft macht einen sehr guten Eindruck. Das ist nicht selbstverständlich nach so vielen Zu- und Abgängen.“

. . . die Neuzugänge: „Uns wundert es nicht. Weder, die Fähigkeiten der Einzelnen, noch, dass es passt. Denn in der Kaderplanung war der Charakter ein ganz wichtiger Punkt.“

. . . die 2. Bundesliga: „Es ist eine extrem gefährliche Liga mit 20 Teams. Es werden von Anfang an keine Fehler verziehen. Man muss nur schauen, wie viele Überraschungen es in den vergangenen Jahren gab. Wir beschäftigen uns natürlich mit den Teams, da muss man schon mehr nachforschen. Die 2. Liga ist sehr heimstark. Unsere Spieler werden immer perfekt vorbereitet in die Spiele gehen.“

. . . Kapitän Kristian Nippes: „Er repräsentiert uns perfekt. Mit seiner Körpersprache, jederzeit auf dem Feld und auch daneben.“

. . . die Eigengewächse Jonas Dell und Dorian Wöstmann: „Sie komplettieren unseren Kader, sind beim Training immer dabei und werden ihre Spielzeit hauptsächlich in der Zweiten bekommen. Aber wir haben ja selber gesehen, wie schnell alles gehen kann. Es bleibt unser großer Wunsch, bei einem Ausfall aus den eigenen Reihen reagieren zu können.“

. . . den Verletzten Csaba Szücs: „Außer ihm sind alle fit. Er ist in der Aufbauphase und bekommt alle Zeit. Ein Datum kann man da nicht nennen, aber wir werden noch unglaublich von ihm profitieren.“

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