Mit 27:28 unterliegt der Bergische HC in der fast ausverkauften Uni-Halle dem Tabellennachbarn HSG Wetzlar in letzter Minute, zeigt aber eine klare Leistungssteigerung.

BHC - Wetzlar
Unglücklich mit 27:28 unterlag der Bergische HC beim Heimspiel in der Uni-Halle im März der HSG Wetzlar.

Unglücklich mit 27:28 unterlag der Bergische HC beim Heimspiel in der Uni-Halle im März der HSG Wetzlar.

Fischer, A. (f22)

Unglücklich mit 27:28 unterlag der Bergische HC beim Heimspiel in der Uni-Halle im März der HSG Wetzlar.

Wuppertal. Unglücklicher kann eine Niederlage kaum sein. Trotz einer großen Energieleistung konnte der Bergische HC seine Talfahrt in der Handball-Bundesliga nicht stoppen. Vor fast 3000 Zuschauern und der Uni-Halle verloren die Löwen in einer hochdramatischen Partie gegen den starken Tabellen-Nachbarn HSG Wetzlar durch ein Last-Minute-Tor mit 27:28 (13:13). Es war die achte Niederlage in Folge und dennoch war nach den schwachen Leistungen gegen Gummersbach und Eisenach eine klare Leistungssteigerung zu erkennen.

Pech, dass Alexander Oelze in letzter Sekunde noch einen Siebenmeter vergab, der einen mehr als verdienten Punkt bedeutet hätte. Zum Glück blieb der Abstand auf die Abstiegsränge mit vier Punkten konstant.

Mit einer Variante ohne klassischen Mittelmann überraschte der BHC die Gäste zunächst und zog auch dank eines sehr starken Fabian Gutbrod und eines tollen Björgvin Gustavsson im Tor auf 3:0 und 8:3 davon. Leider gab es auch diesmal wieder einige schwächere Phasen, in denen Wetzlar wieder herankam. Ärgerlich vor allem die vielen Siebenmeter, die der BHC gegen sich erhielt und die Wetzlars Schmidt fast alle verwandelte. Aber Herunterziehen ließen sich die Löwen diesmal nicht wie zuletzt so oft und rechtfertigten das Vertrauen des Trainers.

Nach dem 13:13 zur Pause konnte der BHC nach dem Wechsel wieder etwas davonziehen, verspielten aber binnen einer Minute den hart erkämpften Drei-Tore-Abstand wieder. Umso bemerkenswerter wie die zuletzt gebeutelten Bergischen in einem Spiel auf des Messers Schneide weiter dagegenhielten, am Ende aber – anders als im Hinspiel  - nicht das Glück auf seiner Seite hatten.

 

Huhnstock, Gustavsson - Sabljic, Hegemann, Miljak, Gunnarsson (1), Nippes (4), Oelze (3/2), Artmann (2), Weiß (5), Gutbrod (5), Szilagyi (5), Berggren (3), Hermann, Wöss, Meschke.
Wetzlar: Dahl, Wolff – Schmidt (10/5), Prieto (1), Tiedke, Weber (1), Tönnesen (3), Reichmann (3), Laudt (2), Fäth (4), Bliznac, Balic (3), Klesniks, Rompf, Hahn, Harmandic (1).
Schiedsrichter: Christian Moles, Lutz Pittner
Zuschauer: 2900
Zeitstrafen: 8 min - 8 min
Rot: Schmidt (60.)
Siebenmeter: 3/2 - 6/5
Spielfilm: 3:0 (3.), 6:1 (10.), 8:3 (14., Auszeit Wetzlar), 8:6 (19.), 11:7 (21.), 12:10 (24., Auszeit BHC), 12:13 (28.), 13:13 – 17:14 (37.), 17:18 (40.), 20:20 (46., Auszeit BHC), 23:23 (51.), 24:26 (56.), 27:27 (59.), 27:28.
Nächstes Spiel: Samstag, 22. Februar, 19 Uhr, MT Melsungen – BHC.

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