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Linus Arnesson im Sprung.

Linus Arnesson im Sprung.

OTTO KRSCHAK

Linus Arnesson im Sprung.

Wuppertal. Beim offiziellen Saisonauftakt besiegte der Bergische HC am Freitagabend Champions-League Sieger HC Vardar Skopje mit 27:25. Mann des Spiels war BHC Tormann Bastian Rutschmann, der gegen Skopje drei Siebenmeter in Folge verhinderte.

Weil der Flieger aus Skopje bereits verspätet in Frankfurt gelandet war und der Bus auch noch im Stau festgesteckt hatte, trafen die Gäste erst um 20.11 Uhr an der Klingenhalle in Solingen ein. Die Partie begann somit fast eine Stunde verspätet. Der Champions-League-Sieger überzeugte mit zahlreichen großartigen Spielzügen und meisterhaften Trick Drehwürfen von Timur Dibirow. Dem entgegen setzten die Hausherren eine zupackende 6:0-Deckung und viele Gegenstöße oder schnelle Angriffe über die zweite Welle.

Arnor Gunnarsson und Jan Artmann waren es zunächst, die die BHC-Tore auf dem Weg zum 4:4 markierten. Maciej Majdzinski, wieder Gunnarsson und Max Bettin brachten die Löwen jeweils mit einem Treffer in Front. Danach setzte sich das Hinze- Team zum ersten Mal leicht ab. Linus Arnesson besorgte mit zwei schönen Toren das 9:7. Auf der anderen Seite hielt Christopher Rudeck, was zu halten war. Sogar einen Siebenmeter parierte der Torhüter. So schafften es Tomas Babak und Leos Petrovsky jeweils, auf drei Tore Abstand zu stellen.

Gäste drehen Spielstand vor der Pause

In der Folge hatten die Gäste ihre beste Phase der Partie. Sie dominierten mit körperlicher Präsenz und teilweise grandios freigespielten Akteuren und drehten so das Ergebnis noch vor der Pause. Zwei Mal Majdzinski sowie der eingewechselte Nachwuchsspieler Dorian Wöstmann betrieben zwar Schadensbegrenzung, doch es ging mit einem 14:17-Rückstand in die Halbzeit.

Doch nach der Pause brachten Milan Kotrc und Arnor Gunnarsson die Gastgeber wieder heran. Bastian Rutschmann hatte zur Pause für Rudeck zwischen den Pfosten übernommen. Der Zugang hielt die ganze Zeit ordentlich, doch je näher die Begegnung auf das Ende zuging, umso stärker wurden seine Paraden. Mit drei gehaltenen Strafwürfen in Folge entnervte Rutscher die Gäste, die sich wohl nicht die Blöße einer Niederlage geben wollten. 

Rudeck, Rutschmann (ab 31.) - Gunnarsson (7/2), Majdzinski (3), Petrovsky (3), Babak (3), Kotrc (2), Arnesson (2), Gutbrod (2), Artmann (2), Nippes (1), Bettin (1), Wöstmann (1), Darj, Criciotoiu, Dell.

Beim 24:25 gerieten die Löwen zum letzten Mal in Rückstand. Rutschmann hielt und hielt, während die Löwen vorne trafen. Kristian Nippes markierte den Ausgleich, Fabian Gutbrod die erste Führung der zweiten Hälfte. Den Schlusspunkt setzte Petrovsky, nachdem Rutschmann seine Qualitäten als Siebenmeter-Killer unter Beweis gestellt hatte. red

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