Verletzungsbedingt bleibt Tomas Babak die Teilnahme an der Handball-EM verwehrt. Dafür wurde der BHC-Spielmacher nun zum Handballer des Jahres in Tschechien gewählt.

Interview
Tomas Babak in Brünn mit seiner Plakette und den BHC- und Nationalmannschaftskollegen Milan Kotrc und Leos Petrovsky.

Tomas Babak in Brünn mit seiner Plakette und den BHC- und Nationalmannschaftskollegen Milan Kotrc und Leos Petrovsky.

Thomas Besche

Tomas Babak in Brünn mit seiner Plakette und den BHC- und Nationalmannschaftskollegen Milan Kotrc und Leos Petrovsky.

Wuppertal. Verletzungsbedingt bleibt Tomas Babak (24) die Teilnahme an der Handball-EM in Kroatien (12. bis 28. Januar) verwehrt. Da kommt die Auszeichnung zu Tschechiens Handballer des Jahres 2017 für den 55-fachen Nationalspieler als Trostpflaster gerade recht. Im Vorbereitungscamp der tschechischen Nationalmannschaft in Brünn erhielt der Spielmacher des Bergischen HC am Dienstagabend eine Medaille der anderen Art überreicht.

Was bedeutet Ihnen die Auszeichnung?

Babak: Sie macht mich natürlich sehr stolz. Das ist schon eine große Ehre.

Ist sie verdient?

Babak: Ich denke, dass sie mit unserer Qualifikation für die EM zu tun hat. Verdient hätte sie die ganze Mannschaft.

Sie müssen bei der EM zuschauen. Ganz schön bitter.

Babak: Ja, das ist sehr bitter für mich, aber das passiert im Sport. Ich wäre natürlich gerne dabei gewesen. Dann müssen wir uns eben für die nächste WM qualifizieren.

Werden Sie in Kroatien wenigstens als Zuschauer auf der Tribüne sitzen?

Babak: Nein, ich muss ja meine Reha bei BHC-Physio Carsten Walonka absolvieren. Drei Monate dauert die Verletzungspause wohl. Na ja, zwei Wochen sind schon mal vorbei.

Welche Chancen räumen Sie der tschechischen Nationalmannschaft bei der EM ein?

Babak: Wir haben natürlich mit Dänemark, Spanien und Ungarn eine Hammergruppe erwischt. Aber wer weiß, vielleicht schaffen wir es ja in die Hauptrunde.

Dann könnte auch Deutschland ein Gegner sein. Wer ist für Sie Favorit auf den Titel?

Babak: Natürlich gehört Deutschland dazu, sie sind der Titelverteidiger. Aber auch Dänemark und Frankreich sind stark.

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