In Berlin unterliegt der Bundesligist den Füchsen mit 32:23 (18:11) deutlich.

Der Fuchsbau war wie verrammelt: Kein Durchkommen für BHC-Spieler Max Weiß.
Der Fuchsbau war wie verrammelt: Kein Durchkommen für BHC-Spieler Max Weiß.

Der Fuchsbau war wie verrammelt: Kein Durchkommen für BHC-Spieler Max Weiß.

Eberhard Thonfeld

Der Fuchsbau war wie verrammelt: Kein Durchkommen für BHC-Spieler Max Weiß.

Wuppertal/Berlin. Der Doppelspieltag in der Handball-Bundesliga begann für den Bergischen HC am Freitagabend mit einer klaren 23:32 (11:18)-Niederlage in Berlin. Anders als im Mai war die Landeshauptstadt für den BHC keine Reise wert. Schon zur Halbzeit war die Partie in der Max-Schmeling-Halle für die Löwen so gut wie gelaufen, weil sie vor allem in der Abwehr den entschlossenen Gastgebern manche Lücke öffneten. Trainer Sebastian Hinze musste dort von Beginn an improvisieren.

Ohne Kapitän Viktor Szilagyi tat sich der BHC schwer

Zwar fehlte nur Kapitän Viktor Szilagyi, der sich nach seiner Ellenbogenentzündung am Morgen im Abschlusstraining nicht wohlgefühlt hatte, doch Fabian Gutbrod ließ Hinze nach seiner Innenbandzerrung zunächst auf der Bank. Dafür spielte anfangs Milos Dragas im Innenblock und wirkte dort unglücklich. Vorne traf er nach mehreren Versuchen gegen den sehr guten Nationaltorwart Silvio Heinevetter zwar dreimal, zu diesem Zeitpunkt hatten die Füchse dem BHC aber bereits die Rücklichter gezeigt.

Hinze brachte im Innenblock dann Maximilian Herrmann, der erstmals nach seiner langwierigen Schulterverletzung wieder spielte, und später auch Fabian Gutbrod. Berlin zog dennoch weiter davon, obwohl Björgvin Gustavsson im BHC-Tor noch einige schwere Bälle hielt, und Kristian Nippes vorne im Abschluss einige Male seine Cleverness zeigte.

Insgesamt machten es die BHC-Schützen Heinevetter aber oft zu einfach.

Hinten war vor allem gegen U 20-Europameister Paul Drux und Füchse-Neuzugang Petar Nanadic kein Kraut gewachsen. So galt es nach der Pause nur noch, die Niederlage in Grenzen zu halten, was dem BHC nur leidlich gelang. Dabei entschärfte Gustavsson im Tor sogar noch zwei Siebenmeter.

Nils Artmann erzielt sein erstes Erstliga-Tor

Füchse: Heinevetter, Stochl – Wiede (1), Thümmler (1), Nenadic (7), Romero (2), Zachrisson (2), K. Nielsen , Horak (3), Igrupolo (1), J. Nieslen (3), Petersen (2), Drux (6), Weyhrauch (3), Skroblien.
BHC: Huhnstock (47.-60.), Gustavsson (1.-47.) – Preuss, Hoße (1), Hermann (1), Nils Artmann (1), Gunnarsson (2), Nippes (4), Oelze (4/2), Jan Artmann (2), Weiß, Dragas (4), Gutbrod (4), Meschke.

Zeitstrafen: 6 min – 10 min
Siebenmeter: 2/0 - 2/2
Schiedsrichter: Hanspeter Brodbeck, Simon Reich
Zuschauer: 7150
 

Am Sonntag empfängt der BHC den SC Magdeburg. Anwurf in der Wuppertaler Uni-Halle ist um 17.15 Uhr.

Positiv war daneben immerhin der erste Auftritt von Maximilian Hermann in dieser Saison, dass Moritz Preuss erstmals Bundesliga-Luft schnuppern durfte und Nils Artmann sein erstes Erstliga-Tor erzielte. Jetzt gilt für den BHC: Ausruhen bis Sonntag und dann gegen Magdeburg neu angreifen, vielleicht ja sogar mit komplettem Kader. Eine Steigerung ist dann in jedem Fall nötig, um die tolle Heimbilanz bestätigen zu können.

Der SC Magdeburg gewann am Freitag seinerseits zuhause gegen den HC Erlangen mit 31:26 (18:9).

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